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YouTube- bzw. Y-Commerce

20.11.2012 | Kommentare
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Die Video-Plattform YouTube wird von immer mehr Unternehmen genutzt, um deren Produkte anschaulicher zu machen. Diese unterstützende Form des Handels wird kurz „Y-Commerce“ genannt, wobei das Y für YouTube steht. Dabei wird YouTube genutzt um unter Produktbeschreibungen auf Videos hinzuweisen oder Videos zu Werbezwecken einzusetzen. Dadurch steigen die Unternehmen im Google Ranking.

Über sogenannte „Annotations“, also Anmerkungen, können die Unternehmen die Videos so gestalten, dass Nutzer entweder Hintergrundinfos zum Produkt liefern oder auf externe Seiten weitergeleitet werden. Klickt man auf eine solche Annotation so stoppt das Video im Hintergrund und eine Seite wird mit dem hinter der Annotation liegenden Link geöffnet. Derzeit experimentieren viele Händler noch mit diesen Anmerkungen und versuchen neue Verkaufskonzepte aus.

So zeigt Juicy Coutture aus Los Angeles, wie man Y-Commerce betreiben kann. Ein amerikanisches Model ist im Video zu sehen und trägt in jeder Szene ein anderes Outfit. Klickt man auf die Annotation, so gelangt man direkt in den Webshop  der Marke, das Video pausiert im Hintergrund und lässt sich an der Stelle später fortführen. Insgesamt werden in dem knapp zweiminütigen Video ungefähr 20 Produkte beworben und angeboten.

Grundsätzlich geht es darum, bei den Shoppable Videos mit bewegten Bildern zu werben und diese mit einem Distributionskanal zu verbinden. Für die Kunden reicht es, das Video anzusehen um einzukaufen – sie müssen keinen weiteren Suchaufwand betreiben.

Für die Modebranche ist dies natürlich eine gute Einladung neue Konzepte zu testen und umzusetzen. Aber auch die Möbelbranche, Baumärkte oder Werkzeughersteller könnten Profit aus YouTube-Commerce schlagen und ihre Produkte direkt mit dem Onlineshop verlinken. Für Schmuck oder Spielzeug gilt dasselbe. Zwar ist dies sicherlich keine Neuerfindung des E-Commerce, jedoch können mit YouTube die Conversion Rates ohne großen Mehraufwand klar gesteigert werden.

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