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Wo geht es hin mit dem Tablet Commerce?

24.10.2012 | Kommentare
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Das Tablet gilt als „Umsatztreiber Nummer eins in Europa und generiert rund 53 Prozent des gesamten MCommerce-Umsatzes in Europa (Stand Juli, 2012)“. Ein Experte meint: „Das iPad ist in jeder MCommerce-Disziplin Spitzenreiter. Bei Transaktionen wie bei Anfragen und Umsatz“. Positive Meinungen also, wenn man über das Tablet redet. Aber wohin führt das Thema in der Zukunft?

Die Vorteile des Tablets gegenüber dem Smartphone sind klar: Bessere Darstellung, einfachere Bedienbarkeit, stärkere Netzverbindung durch überwiegend WLAN Nutzung, emotionalere Erlebnisse. Die User nehmen sich mehr Zeit für die Nutzung des Tablets, während Smartphones eher auf Effektivität und Funktionalität ausgelegt sind.

Außerdem ist die Werbewirksamkeit auf Tablets deutlich höher als auf Smartphones. Hier ist es wichtig Fehler zu vermeiden und die Strategie für das jeweilige Gerät, also iPad oder Android, anzupassen. Im Gegensatz zu einer Smartphone-Kampagne basiert die Werbekampagne für das Tablet kaum auf Lokalität und beansprucht auch weniger die Device-Deatures wie GPS oder Kamera des Geräts. Bei Tablet-Kampagnen muss mehr auf Emotion, Inspiration, Überraschung und Verführung gesetzt werden.

Auch wenn beim Tablet vorwiegend über den Browser auf das Internet zugegriffen wird, so muss ein App-Anbieter beim Kunden mit Funktionen punkten, die über den Browser nicht zu realisieren sind. Wichtig ist, dass der Kunde bei der Nutzung der App unterhalten und ihm ein emotionales Einkaufserlebnis geboten wird. Dies ist beispielsweise durch die Vermischung von multimedialen Elementen und Effekten möglich.

Das noch lange nicht ausgeschöpfte Potenzial von Tablets ist enorm und wird zukünftig den Heim-PC ablösen. Als „Katalog 2.0“ und „Universalgerät, das mit mannigfaltigen Inhalten bespielt und zum Commerce verführen kann“ ist das Tablet vor allem in den Abendstunden ein Umsatztreiber für die Unternehmen. Jedoch soll das Wort „Katalog 2.0“ hier nicht einfach als herkömmlicher Katalog gesehen werden, sondern als neuartige und interaktive Tablet-Shopping-Inspiration. So sind es bereit ca. fünf Prozent in Duetschland, die einen Tablet besitzen. Diese soll sich in den nächsten 12 Monaten sogar verdoppeln. Durch sinkende Preise können somit neue Zielgruppen, wie Jugendliche, gewonnen werden.

Wie die AVG Digital Skills Study belegt verfügen Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren schon heute über ganz andere motorische Fähigkeiten als ihre Vorgänger-Generation. So gilt für die westliche Hemisphäre, dass zwar nur jedes zehnte Vorschulkind weiß, wie es sich die Schnürsenkel bindet. Aber jedes fünfte kann mit einer Smartphone- oder Tablet-App umgehen.

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