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Shopping 3.0

5.08.2012 | Kommentare
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Wie sieht wohl das Shopping der Zukunft aus? Dieser Frage ist eBay auf den Grund gegangen und konnte in Zusammenarbeit mit einigen Experten interessante Ergebnisse feststellen. Eine parallele Umfrage der INNOFACT AG mit 1005 Personen ab 18 Jahren im Juni 2012 begleitete dieses Projekt namens „Die Zukunft des Handels“.

In ein paar Jahren sollen Ticketshops und Musikgeschäfte Geschichte sein, denn 72% der Befragten gaben an, ihre Tickets zukünftig ausschließlich via Smartphone oder Computer erwerben werden. Die gleiche Meinung haben sie bei den Kategorien elektronische Medien (65%), Reisen (57%) und Büchern (55%). Außerdem wird auch die Anzahl der Online-Käufe zunehmen. Heute sind dies bereits 41%, in ein paar Jahren prognostizieren die Ergebnisse der Befragten die Zahl der Käufe im Internet bei 46%. Der Handel über mobile Endgeräte wird sogar von drei auf elf Prozent in die Höhe klettern. Satte 45% können sich vorstellen, ihre Produkte über das mobile Internet zu ordern. Dies wird durch schnellere Lieferzeiten sogar noch gefördert werden – zahlenmäßig heißt das, dass sogar 60% mobil oder online bestellen würden, wenn die Lieferung noch am selben Tag stattfindet.

Gewisse stationäre Läden wird es bald wohl kaum oder gar nicht mehr geben. Bücher, Filme oder Musikshops werden von Online-Shops ersetzt werden, da Kunden diese Artikel bequem von zuhause bestellen können. Klar ist aber auch, dass sich nicht alle stationären Geschäfte in Luft auflösen. Viele Produkte, wie Lebensmittel (89%), Fahrzeuge und Zubehör (85%), Möbel (85%), Bekleidung und Schmuck (78%) möchten von Konsumenten immer noch gerne gesehen und abgetastet werden.

Bezüglich den stationären Geschäften wird es nach Ansicht der Befragten wichtig sein, dass das Personal noch serviceorientierter (63%), noch besser beraten können (59%) und noch mehr Informationen über die Angebotspalette wissen muss (58%).

Multi-Channeling ist ein vielversprechendes Thema in der Zukunft. Die Kanäle werden so stark miteinander verschmelzen, dass Kunden gar nicht mehr realisieren, ob sie die Bestellung nun mobil, online oder offline tätigen. Wichtig ist dabei nur, dass der Händler seinen Kunden ein simples, bequemes und inspirierendes Erlebnis beim Einkauf bietet.

48% sagen über stationäre Shops, dass diese zur Veranschaulichung ihrer Produkte bald neue Präsentations- und Interaktionstechniken nutzen werden. Nach Expertenmeinungen ist das Aufsuchen des Shops in der Einkaufsstraße umso wahrscheinlicher, je besser das Erlebnis beim Einkauf für den Kunden gestaltet ist. Deshalb müssen sich Händler einige Gedanken darüber machen, wie sie ihre Produkte verlockender präsentieren, um den Anschluss zum Online-Händler nicht zu verlieren. Hat der Kunde sich dann für ein Produkt entschieden, so kann er sich dies direkt nach dem Kauf am selben Tag nach Hause schicken lassen, ohne schwere Taschen zu tragen. Die Lieferung am gleichen Tag ist zumindest in Ballungsräumen wahrscheinlicher, als in ländlichen Gegenden.

Ob man zukünftig nur noch online kauft oder sich die Waren direkt nach dem Einkauf im Laden zustellen lässt, wird man in ein paar Jahren sehen. Klar ist: der stationäre Handel muss sich Gedanken machen, um mit dem Internet mithalten zu können.

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