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Schon mal was von Adaptive Web gehört?

16.02.2012 | Kommentare
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Adaptive Web

Adaptive Web„Kunden die diesen Artikel wählten, kauften auch…“ – Die Idee, bei jedem Kauf gleich ein ganzes Bündel weiterer Produkte anzubieten, ist alt. In der Praxis funktionieren diese Versuche mehr schlecht als recht. Mit dem „Adaptive Web“ bieten sich E-Commerce-Anbietern jetzt erheblich bessere Methoden, die Wünsche des Website-Besuchers zu erkennen und zu erfüllen.

Der Web-Anwender von heute erwartet personalisierte Erfahrungen. Der Besuch eines Shops muss ihm das Gefühl vermitteln, dass man seine Bedürfnisse kennt und mit Vorschlägen verbunden sein, die zu seinen Wünschen passen. Die Logik dahinter darf jedoch nicht plump sein: Empfehlungen, die nur auf dem Verhalten anderer Kunden beruhen, sind da zu wenig.

Der Trick des Adaptiven Webs besteht darin, dass die Verhaltensweisen der Nutzer auf Browser-Ebene ausgewertet und sinnvoll genutzt werden. Dabei geht es nicht um das individuelle Muster, sondern die kollektive Intelligenz der Gesamtheit der Seitenbesucher. Dementsprechend entsteht weder ein verfahrenstechnisches noch ein datenschutzrechtliches Problem, da individuelle Merkmale nicht gespeichert werden und damit nicht zuzuordnen sind. In die Analyse fließen Muster wie Klicks auf ein Bild, benutzte Suchanfragen, gelesene Texte und viele weitere Aktionen, aus denen sich Schlüsse ziehen lassen, ein. Insgesamt 24 solcher heuristischer Parameter werden für die eigentliche Berechnung ausgewertet. Es geht dabei nicht nur darum, einen Klickpfad zu analysieren und eine Empfehlung zu generieren, stattdessen kommt die kollektive Intelligenz zum Zug.

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