(1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Re-Commerce: Mit alten Sachen wird richtig Geschäft gemacht

5.02.2012 | Kommentare
0

Der Verkauf von Gebrauchtem war lange Zeit was für den Flohmarkt. Auktionsplattformen wie Ebay übernahmen dieses Prinzip ins Internet und verdienten an den Transaktionsgebühren. Auch Amazon hat seit August 2011 so ein Trade-in-Programm gestartet und kauft seinen Kunden gebrauchte Bücher ab. Das läuft offenbar so erfolgreich, dass Amazon nun zunächst in den Staaten auch E-Reader, MP3-Player, und Handys wiederankauft. Dafür gibt’s eine Gutschrift auf das Kunden-Konto.

Aus Alt mach Umsatz

Re-Commerce (Recycling Commerce) nennt sich das Geschäftsmodell. Es gibt einige recht große Start-Ups wie z.B.  Flip4new, Rebuy, Momox und Wirkaufens. Der Grund warum diese Unternehmen im Moment so stark wachsen, liegt neben dem Privatkundengeschäft auch in der Zusammenarbeit mit  großen Partnern. Bei Rebuy gibt es eine Kooperation den Metro-Töchtern Media-Markt und Saturn. Otto wird seit kurzem von Wirkaufens.de unterstützt.
Vor allem Konsumelektronik wie Handys, Digitalkameras, MP3 sowie Bücher, CDs und Videospiele werden von diesen Firmen gekauft. Der Grund warum die meisten Händler gegenwärtig ihren Schwerpunkt auf Elektronik setzten, ist die schnelle Umschlagsgeschwindigkeit der Artikel und das die Ware einfach auch international angeboten werden kann.

Die Vorteile gegenüber dem Verkauf auf Beispielsweise Ebay sind beachtlich. Aufwändige Registrierungen, Gebühren, Auktions-Wartezeiten und das Kümmern um Beschreibungen und Fotos fallen komplett weg. Im Gegensatz zu Privatauktionen haben Käufer dann auch 12 Monate Garantie, Widerrufsrecht und bezahlen auch für verschiedene Produkte auch nur einmal Porto.

So funktioniert Re-Commerce:

Wer etwas verkaufen möchte, gibt auf einer Plattform in der Regel die Produktbezeichnung evtl. EAN-Code, sowie den Zustand des Artikels ein. Die Datenbank macht automatisch ein Preisangebot. Wenn der Verkäufer zustimmt, kann er die Ware oft sogar kostenfrei zusenden. Je nach Anbieter erhält er dann eine Gutschrift oder eine Überweisung. Die Gegenstände werden im Normalfall wiederaufgearbeitet (Refurbishing) und noch einmal verkauft.

Dazu noch ein Interview, zum Thema, aus dem Blog Gründerszene mit dem Re-Buy Gründer Lawrence Leuschner über die Branche.

Zum Weiterlesen:
http://etailment.de/2012/re-commerce-das-geschaeft-mit-dem-gebrauchten-waechst
http://www.deutsche-startups.de/2012/01/19/momox-umsatz-2011
http://www.gruenderszene.de/interviews/rebuy-lawrence-leuschner

(1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.