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Pampers frei Haus aus dem Netz? Abo-Commerce wird trendy!

11.01.2012 | Kommentare
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Junge Eltern haben viele kleinere und größere Ausgaben: Kinderwagen, Babyschale und Bettchen etc. und natürlich will man nur das Beste für die Kleinen. Leider ist das ja bekanntlich nicht immer die günstigere Variante. So auch bei Windeln. Eine Packung Pampers kostet im Laden zwischen 7 und 10 €, was in der Summe zu durchaus beachtlichen Kosten führt. Zudem muss man das Jumbo-Sparpaket mit samt Kinderwagen dann noch nach Hause bekommen – da wird es auch im Auto schnell eng. Amazon bietet seit kurzem einen Aboservice für Produkte des täglichen Bedarfs. Das ganze beschränkt sich nicht nur auf Windeln, sondern geht von Duschbad über Bürobedarf bis hin zu Kaffepads. Als Lockmittel gibt es 10% Rabatt sowie kostenlosen Versand. Für Pampers gab es extra nochmal 10% Preisnachlass. Also hab ich als frischgebackener Vater das ganze mal ausprobiert. Es ist echt so einfach wie der normale Onlineeinkauf, einfach den Lieferintervall zwischen 1 Woche und 6 Monaten eingestellt und die erste Lieferung geht auf die Reise.

(Quelle: Amazon)

Otto Normalverbraucher hat ja erst mal eine natürliche Abneigung gegen Abos, die man ewig nicht wieder losbekommt und diese lästigen Zeitungsvertreter an der Haustür. Daher ist das beste am Amazon-Model, dass man jederzeit pausieren oder stornieren kann. Aber Amazon hat die Abos nicht für sich gepachtet.

Von Kosmetik über Obst  bis hin zu Steaks  gibt es viele Start-Ups, die es mit Abo-Commerce versuchen. Diese Beispiele zeigen das es hier ganz klar um einen Trend handelt, der als Geschäftsmodell sicher nicht nur für Startups interessant ist. Ich finde das in vielen Fällen super praktisch und es wird vor allem Leute ansprechen, die ohnehin viel online einkaufen und das (all)tägliche klingeln des Postmannes nicht müde sind. Auch aus Verkäufer-Sicht haben die  Abo-Systeme Vorteile. Da der Kunde immer wieder kauft, ohne dass er den Onlineshop wieder besucht, muss nicht so intensiv und permanent um Neukunden geworben werden. Windeln habe ich übrigens auch schon bei Windeln.de bestellt (ich wurde – wie so viele – mit einem 10€ Neukundenrabatt gelockt), aber mein bequemes Abo werde ich deswegen auch nicht wieder kündigen.

 

 Zum Weiterlesen:

http://www.deutsche-startups.de/2011/05/24/abo-commerce-was-shopping-start-ups-vom-birchbox-lernen-koennen/

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