(No Ratings Yet)
Loading...

Otto will Bezahlen mobil machen

23.03.2012 | Kommentare
0

Yapital, so heißt das Bezahlsystem, das Otto 2013 in Deutschland starten möchte. Derzeit wird bereits fleißig mit Handelsunternehmen verhandelt, die mit Otto und seinem neuen Bezahldienst kooperieren sollen. Das System, das sich noch in der Entwicklungsphase befindet, soll den Kunden einerseits eine Online-Bezahlung ermöglichen, andererseits sollen sie damit auch direkt im Geschäft den zu zahlenden Betrag entrichten können.

Schon 2011 hat Otto den neuen Zahldienst beim Europäischen Patentamt registrieren lassen und macht damit ernst. Dabei wurde die neue Marke bereits in folgenden Bereichen geschützt:

  • Computersoftware für die Verarbeitung von elektronischen Zahlungen und den Geldtransfer von Dritten zu Dritten; Kreditkarten (mit Magnetkodierung); Authentisierungssoftware,
  • Kreditkarten (ohne Magnetkodierung),
  • Rechnungsabwicklung für elektronische Bestellsysteme, insbesondere im Internet,
  • Finanzdienstleistungen, insbesondere Abwicklung von Geldtransfers zwischen Dritten bei Erwerb von Produkten oder Dienstleistungen über das Internet; Abwicklung von Geldgeschäften mit Kreditkarten.

Ähnlich wie bei PayPal muss der Kunde zunächst ein Konto einrichten, um seine Produkte online bezahlen zu können. Zusätzlich können die Käufer im Laden mit diesem Dienst direkt ihre Schuld per Smartphone begleichen. Die bis dato erfolglosen Versuche ein solches System auf dem Markt zu etablieren, könnten also nun doch Realität werden. Parallel dazu veröffentlichte PayPal kürzlich ein mobiles Zahlsystem für das iPhone, das in Verbindung mit soft- und hardwaretechnischen Erweiterungen zu einem Kreditkartenleser wird. Dieses System ist vor allem an kleinere Unternehmen adressiert, bei denen daraus resultierend die Zahlungsabwicklung deutlich erleichtert werden soll.

Während Google letztes Jahr mit ihrem Bezahlsystem Google Wallet in einigen Testmärkten in den USA gestartet ist, wird der von Otto angebotene Dienst voraussichtlich erst 2013 in Deutschland verfügbar sein. Gleichzeitig plant der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zukünftig mit der Einführung von Kreditkarten, die einen NFC-Chip enthalten, um den Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Mit Lesegeräten auf Seiten der Händler kann dann direkt Geld von den Funkkarten der Kunden abgebucht werden. Tests dazu werden derzeit in Niedersachsen bei einigen Edeka Filialen durchgeführt.

Wie der neue Bezahldienst von den Kunden angenommen wird, steht in den Sternen. Aber laut diverser Studien und der rasanten Verbreitung von Smartphones kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Methode langfristig etabliert. Und dann können wir in Zukunft die Geldbörse zuhause lassen.

(No Ratings Yet)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.