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Nicht Produkte – Erlebnisse verkaufen!

14.07.2012 | Kommentare
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Einkäufer schauen mittlerweile nicht mehr nur auf den geringsten Preis oder das beste Angebot. Im Vordergrund steht eher einzigartige und inspirierende Shoppingerlebnisse, die die Kundenbedürfnisse befriedigen und den Händler gleichzeitig von der Konkurrenz unterscheiden. Dabei spielt vor allem das Management eine wichtige Rolle, um dieses Ziel zu erreichen.

Satte 40% des gesamten Umsatzes in Deutschland werden von den fünf größten Handelsmarken erzeugt. Dazu zählen Aldi, Metro, Edeka, Rewe und die Schwarz Gruppe. Aufgrund der Tatsache, dass der deutsche Markt eine hohe Konzentration aufweist, müssen Händler einen Weg finden, sich von den Kontrahenten zu differenzieren. Erhöhter Service, mehr Informationen und mehr Interaktion mit den Konsumenten sind dabei tagtägliche Aufgaben für den Handel.

Um für Differenzierung zu sorgen, müssen Konsumenten strategisch klug mit neuen Technologien und Medien angesprochen werden. Hierbei können soziale Netzwerke wie Facebook helfen, den Konsumenten ins Geschäft mit einzubeziehen um bspw. einen Produktentwicklungsprozess zu unterstützen. Mit neuen Shop- und Payment-Konzepten, CSR-Aktivitäten und einem vernünftigen Management ihres Portfolios, können Händler die Lücke zu den Discountern schließen und sich dadurch auf eine Gesellschaft reagieren, die sich auf vornehmlich auf Bequemlichkeit konzentriert. Im Klartext bedeutet dies, dass der Kunde nicht mehr in die Stadt fahren muss, sondern auch bequem von zuhause aus shoppen kann (Stichwort: Online-Supermarkt).

Wie Studien zeigen, zahlen sich Investitionen in das Markenerlebnis langfristig aus. Nichtsdestotrotz sollen Kunden-Zentrierung und Markenbindung nicht nur leere Versprechungen und Teil des Slogans sein, sondern sollen als wichtiges Element der Identität und des Managements des Händlers betrachtet werden. Die Kunden wollen von attraktiven Marken und Servicewelten, die inspirierend sind und einen klaren Nutzen versprechen, verleitet werden. Jede Marke muss dies jedoch auf seinem eigenen Weg vollführen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass das Kundenerlebnis keine einmalige Sache, sondern ein langwiriger Prozess ist. Mit angemessenem Management des Markenerlebnis kann die Marke gestärkt und langfristige Markentreue erreicht werden. Gerade Discounter sollten sich dies zu Herzen nehmen, damit sie nicht weiter Boden zu den Konkurrenten verlieren, die das volle Sortiment anbieten.

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