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Mobile Commerce ist Männersache

9.03.2012 | Kommentare
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Mobile Commerce, in den letzten Jahren noch angezweifelt, ist aufgrund verschiedener Entwicklungen wie QR-/Barcode- Scanning, Location Based Service Applikationen oder Couponing auf dem aufsteigenden Ast. In Verbindung mit der mittlerweile gesteigerten Smartphone-Dichte und der hohen Verfügbarkeit der mobilen Netze machen diese Dienste das mobile Shoppen zu einem ernstzunehmenden Gegner des stationären Einzelhandels. Satte 13% shoppen zurzeit mobil (ein Jahr vorher noch 6%), der Großteil sind dabei männliche Einkäufer.

Gerade die Gruppe der 14- 28-Jährigen ist mit 21% am stärksten vertreten wenn es um mobiles Shopping geht. Im Vergleich der Geschlechter trennen sich Mann und Frau mit 21 zu 10%. Vor allem für das Einholen von Produktinformationen oder Vergleichen von Preisen wird das Smartphone in Benutzung genommen. 13% vergleichen Preise oder lesen Bewertungen. Beim Abrufen von Produktinfos werden Applikationen wie der Barcodescanner benutzt. 41% zeigen Interesse für diese Anwendung.

Location Based Alerts, die auf Präferenzen der Nutzer ausgerichtet werden können, werden von 32% genutzt. Stationäre Händler haben die Möglichkeit mobiles Couponing zu verwenden, um Kunden anzulocken. In der Gruppe der 14- bis 28-Jährigen, hat fast die Hälfte der Befragten schon einmal solch einen mobilen Rabattdienst in Anspruch genommen. Anders beim mobilen Bezahlen: Lediglich 18% können sich vorstellen den Dienst zu nutzen, da sie darin noch keinen Mehrwert sehen.

Allgemein gesehen steigt der elektronische Handel in die Höhe. Signifikante Zunahmen hinsichtlich des Umsatzes in den  Branchen Heim und Garten, sowie bei den Elektrowaren konnten in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 beobachtet werden. Gerade kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern schneiden im Vergleich zu den großen besser ab als zunächst erwartet.

Die Ausgaben im Internethandel stiegen in den letzten Monaten generell an. Dies begründet sich dadurch, dass mittlerweile immer mehr Frauen und Leute, die bis vor kurzem wenig im Web shoppen, den Kanal Internet für sich entdeckt haben. Auch für die ältere Generation ab 50 Jahren hat das Internet sich deutlich stärker zu einem zusätzlichen Einkaufsweg entwickelt. Somit bleibt also abzuwarten, ob Männer auch in Zukunft die treibende Kraft im mobilen Online-Handel bleiben oder ob Frauen aufholen und gleichziehen können bzw. die Männer sogar überholen.

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