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Google & E-Commerce – Wird der Suchmaschinenriese zum Versandhändler?

31.05.2012 | Kommentare
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Google Webseite mit Lupe

Dem weltgrößten Onlinehändler Amazon droht in seinem Kerngeschäft Konkurrenz durch den Internetkonzern Google. Denn die Zeiten der reinen Suchmaschine sind längst vorbei, Google spielt überall mit und kämpft Online an allen Fronten. Apple´s iPhone wurde eine Vielzahl von Android Smartphones gegenübergesellt, für jeden Geschmack und Geldbeutel. Gegen das zum Internet im Internet werdende Datenmonster Facebook wurde Google+ ins Rennen geschickt. Jeweils mit enger Verknüpfung zu den Standardprodukten wie der Suche, YouTube, GMail, Google Maps / Earth, Picasa (Fotos) etc.

Nun also wendet man sich nach Apple und Facebook wohl auch gegen das nächsten Big Player im Netz Amazon und betritt damit das Reich des elektronischen Handels. Im Bereich E-Commerce gab es bisher von Google eher wenig Angebote und Aktivitäten, eine Shopping/Commerce-Suche, oder auch Shopanalysen mit Googleanalytics. Über die Cloud- Plattform Google Play werden bereits Musik und E-Books verkauft, besonders für die mobilen Android Smartphones und Tablets.

Gedanken über Prozesse im E-Commerce macht sich Google schon lange.
 

Google als Händler 

Wie das „Wall Street Journal“ berichtete, ist Google in den USA mit namhaften Einzelhändlern im Gespräch, um gemeinsam einen Lieferservice aufzuziehen.Er soll den Kunden die im Internet bestellten Waren gegen eine geringe Gebühr sehr schnell liefern. Google sei vom Erfolg des Lieferservices Amazon Prime zu dem Vorstoß angeregt worden. Denn viele Kunden suchten ihre Artikel nun nur noch bei Amazon direkt und umgingen dabei die Suchmaschine Google.

Amazon Prime verspricht für eine einmalige Jahresgebühr von 29 € in Deutschland oder 79 $ in den USA eine schnelle Lieferung ohne Mindestbestellwert oder weitere Versandkosten. Mehrere große US-Einzelhändler hätten bereits Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Als mögliche Partner wurden die US-Kaufhauskette Macy’s, sowie die Modekette Gap und der Büroartikel-Händler OfficeMax genannt.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Laut Informationen der Portals Internetworld erwirtschaftet Google ca. 40 Prozent seiner Einnahmen durch Händler. Es ist davon davon auszugehen, dass Amazon Prime mit seinem wachsenden Kundenstamm, Umsätze und Traffic von Google ernsthaft bedroht. Wann es soweit sein soll, ist aber noch nicht klar, es wird auf Anfang 2013 spekuliert.

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