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E-Commerce & Logistik – Der Versand als Erfolgsfaktor für Onlineshops

2.05.2012 | Kommentare
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Etwas an den Kunden bringen, sprich verkaufen, will jeder Shop. Aber dafür sollen auch die Prozesse im Hintergrund funktionieren und zu den Anforderungen der Kunden passen. Der Logistik kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Für den Händler bedeutet Logistik und Transport erst mal Kosten, die sich durch das Zusammenstellen der Bestellung sowie verpacken, frankieren und die eigentliche Versendung sowie Kosten die durch Retouren entstehen. Wie für alle Kosten, gilt es, sie möglichst gering zu halten.

Aus der Sicht des Kunden sollte der Versand dagegen kostengünstig, am liebsten natürlich kostenlos sein.
Darüber hinaus erwartet der Kunde eine schnelle und sichere Lieferung der bestellten Güter. Sowie die Möglichkeiten diese bei Nichtgefallen problemlos und mit wenig Aufwand zurückschicken zu können. Der Anspruch nach einer möglichst flotten, günstigen und kundenfreundlichen Abwicklung zeigt bereits, dass unter dem Begriff Logistik nicht nur die Übergabe Paketen an einen Dienstleister fällt, sondern die Onlineanbieter eine Vielzahl an Prozessen und Zwischenschritten bedenken müssen.

Welsche Versandarten werden genutzt?

Die aktuelle Studie des E-Commerce-Leitfaden  „Shop-Systeme, Warenwirtschaft und Versand – So verkaufen Online-Händler“ zeigt, dass deutsche Shopbetreiber das Paket mit 94 Prozent am häufigsten als Versandart nutzen. Das Päckchen (39 Prozent) und der Brief (31 Prozent) folgen auf den folgenden Plätzen. Etwa 25% der befragten Online-Händler versendet Bestellungen mit einem durchschnittlichen Warenwert über 100 Euro und gut ein Drittel nimmt über 250 Bestellungen je Monat entgegen. Welchen Logistik-Dienstleister man mit der  Auslieferung der Waren beauftragt, ist jedoch eine nicht unwichtige Frage für viele Onlinehändler.

Den richtigen Logistikdienstleister finden

Dienstleister ist nicht gleich Dienstleister. Neben den populären Paketdiensten wie Post/DHL, Hermes, DPD, FedEx oder UPS, gibt es über 3500 weitere Anbieter. Zwar bearbeiten Shops die meisten Aufträge mit Paketdienstleistern, aber für einige Lieferungen eignet sich auch die Beauftragung von Speditionen, Kurieren oder Boten. Im Vergleich zu einem Paketdienst, der mit hoch standardisierten Prozessen arbeitet, befördern Kuriere in der Regel die Sendungen schnell und direkt vom Absender zum Empfänger.

Für welche Dienstleister ein Händler sich letztendlich entscheidet, sollte er gut überlegen. Dies zeigt sich auch darin, dass 43 Prozent der Online-Händler mehrere Paketdienstleister nutzen, um ihre Lieferungen zum Kunden zu bringen. Ein wichtiger Grund hierfür besteht in der Optimierung der Versandkosten. Dies hängt im Wesentlichen mit den unterschiedlichen Preisen der Dienstleister für die verschiedenen Paketgrößen, Gewichtsklassen und Bestimmungsländer zusammen. Außerdem liefern nicht alle Paketdienstleister auch in alle Länder. Zusätzlich können auch angebotene Zusatzdienstleistungen wie der Haftungsbetrag pro Paket oder oder Echtzeit-Tracking  für den Kunden eine wichtige Rolle spielen.

Gründe für den Einsatz mehrerer Versanddienstleister: Warum setzen Sie mehrere Versanddienstleister ein? (Quelle: ibi research 2011: Shop-Systeme, Warenwirtschaft und Versand – So verkaufen Online-Händler, www.ecommerce-leitfaden.de).

Entscheidungskriterien

Am wichtigsten ist natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis, daneben können auch die Lieferzeit, die Zustellquote sowie die Schaden- und Verlustquote entscheidend sein. Im Übrigen ist zu klären, welche Größen und welches Gewicht ein Paket maximal haben darf.

Zudem ist es wichtig, Punkte wie die Vertragslaufzeit zu berücksichtigen. Viele der Preise und Konditionen können Händler auch spezifisch verhandeln, und auch die Anbindung an den Dienstleister ist ein wichtiger Faktor. Viele Unternehmen bieten hier standardmäßig Schnittstellen zu den gängigsten Shop-Systemen an. Jedoch kommt es dann in der Praxis immer wieder an diesen Schnittstellen zu Problemen. Eine entsprechend gut ausgestaltete und getestete Lösung führt dadurch zu Zeit- und Kostenersparnissen und vermeidet Fehler. Durch den Einsatz entsprechender Komplettlösungen können die Anbieter auch parallel mehrere Verkaufskanäle verwalten und macht dadurch Crosschannel-Lösungen erst möglich.

Zum Weiterlesen:

http://t3n.de/magazin/e-commerce-logistik-zuverlassiger-versand-erfolgsfaktor-229582/

http://www.ecommerce-leitfaden.de

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