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Die digitale DNA – Was erfolgreiche Digitalisierer auszeichnet

23.11.2018 | Kommentare
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Eine erfolgreiche Digitalisierung ist der Wunschzustand vieler Unternehmen. Die nötige Grundlage dafür bildet die digitale DNA – sie sollte in jedem Unternehmen, das sich digital etablieren will, (weiter-)entwickelt werden. Für alteingesessene Unternehmen ist es oft eine Herausforderung, den digitalen Wandel in alle Prozesse zu integrieren. Aber warum sollten Unternehmen jetzt versuchen,sich eine „digitale DNA“ zu schaffen, wo sind dabei die derzeitigen Schwachstellen und wie kann ihre erfolgreiche Etablierung gelingen? Diesen Fragen stellen wir uns im folgenden Artikel.

 

 

Was zeichnet die digitale DNA aus?

Wer digital werden will, muss viele wichtige Anhaltspunkte schaffen, die eine digitale DNA auszeichnen, wie Agilität in der Organisation, Verständnis für erfolgreiche Projektumsetzung, Offenheit für Innovation, Schaffung einer digitalen Unternehmenskultur sowie einer entsprechenden IT-Umgebung. Die Veränderung und Anpassung der eigenen unternehmerischen Rahmenbedingungen an die derzeitigen Rahmenbedingungen sichert ein erfolgreiches Bestehen in der Digitalisierung.

 

Fortschrittliche Unternehmen beherrschen sowohl ihre Routinen als auch den Umgang mit diesen Innovationen. Eine digitale DNA in allen Prozessen integriert zu haben, bedeutet die Veränderungsfähigkeit Stück für Stück in einem Unternehmen als Routine zu integrieren, bis es sich in eine sich selbst verändernde Organisation wandelt, mit Technologien als Basis der digitalen DNA.

 

 

Warum sollten Unternehmen eine digitale DNA schaffen?

Die digitale DNA sichert in Zukunft das Bestehen von Unternehmen, die ohne die Anpassung an Bedürfnisse ihrer Kunden diese an besser aufgestellte Mitbewerber verlieren könnten. Um die zahlreichen Chancen der Digitalisierung zu nutzen, sollte das Fundament eines Unternehmens dem digitalen Wandel angepasst werden. Das digitale Denken sollte im Unternehmen verankert sein – denn je flexibler die Struktur dadurch ist, desto schneller kann es sich an veränderte Gegebenheiten anpassen. Sich eine digitale DNA zu schaffen, geht jedoch noch einen Schritt weiter, als nur die Unternehmenskultur zu ändern: Sie strukturiert alle Prozesse von Beginn an. Die Anforderung an die Digitalisierung wandeln sich kontinuierlich. Wer daher ein digitales Gen integriert hat, kann an den Veränderungen wachsen und sich stetig verbessern.

 

Daher ist es von zentraler Bedeutung, sich als Unternehmen überhaupt auf den digitalen Wandel einzulassen, egal ob mit kleinen Projekten oder einer allumfassenden Strategie – wichtig ist, die Dynamik ins Rollen zu bringen. Wer jetzt größtenteils standardisierte sowie automatisierte Geschäftsprozesse integriert, kann darauf aufbauend agile Unternehmenskulturen schaffen und die eigene Anpassungsfähigkeit beschleunigen.

 

 

Wo sind die derzeitigen Hindernisse?

Viele Unternehmen zeigen sich noch eher konservativ und risikoscheu, denn sie setzen mehr auf unveränderbare Routinen und Wissen aus Erfahrung als auf digitale Neuerungen. Zunächst kann die digitale DNA in einem Unternehmen nur etabliert werden, wenn das Management den Einsatz der Technologien für die Steuerung von Unternehmensprozessen gewährt – anschließend müssen die Projekte von ihnen gesteuert und in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern umgesetzt werden. Schon die fehlende Vermittlung nötiger digitaler Kenntnisse in Ausbildung oder Studium ist ein Hindernis für Unternehmen. Daher ist die nötige Schulung der Angestellten wichtig, um sie auf die sich wandelnden Prozesse vorzubereiten. Für die Fähigkeit von Unternehmen, global agieren zu können und die Veränderungen aktiv zu steuern, müssen die Kernkompetenzen geschult werden.

 

Nicht allen Unternehmen gelingt schließlich die Etablierung und es gestaltet sich zunehmend schwierig, in festen bestehenden Routinen und Prozessen von Grund auf eine digitale DNA zu schaffen. Dass nicht immer alle Projekte in ihrer Umsetzung perfekt gelingen, ist kein Geheimnis. Doch ist die Angst vorm Scheitern oft zu groß und ein Hindernis in der digitalen Transformation. Auch aus dem Scheitern können sich Chancen entwickeln, dafür braucht es jedoch Mut zur Innovation. Der stetige Wandel und die Fähigkeit, agil sowie flexibel auf ihn reagieren zu können, ist derzeit eine der größten Herausforderungen für Unternehmen.

 

Bei diesen Startschwierigkeiten der Digitalisierung sowie fehlender Expertise und Risikobereitschaft, insbesondere in deutschen Mittelstandsunternehmen, können beratende Digitalagenturen zur Hilfe gezogen werden. Sie können mit KI-Spezialisten oder Data Scientists das fehlende digitale Know-how in Unternehmen bringen. Doch die Beratung nutzt oft wenig, wenn sie sich nach der Erledigung des Auftrags schnell wieder zurückziehen und die Umsetzung ohne einen detaillierten Austausch und Nachgespräch stattfindet. Eine kurzfristige Projektumsetzung kann den langfristigen Digitalisierungsprozess zwar unterstützen, jedoch bekommen externe Dienstleister oft nicht genügend Einblicke, um nachhaltige Konzepte erstellen zu können.

 

Wichtiger ist die langfristige Planung der Umsetzung von Projekten sowie die Ausbildung der eigenen Kompetenzen, die mittels kompetenter Beratung den Digitalisierungsprozess unterstützen können. Um eine Digitalisierungsstrategie durchzusetzen, müssen sich neue Formen der Zusammenarbeit sowie der Raum für Impulse und Denkweisen ergeben, z.B. durch die Schaffung von Kreativräumen wie Incubator oder Innovation Labs. Der digitale Wandel basiert auf dem Know-how aus allen Bereichen eines Unternehmens, sowohl Software Development als auch das Marketing oder die Unternehmenskommunikation sollten in interdisziplinären Teams gemeinsam Lösungen erarbeiten. Digitales Wissen ist deshalb ohne den Bezug zur menschlichen Arbeitsweise nicht vielversprechend. Mit den richtigen externen Experten können zusätzlich in langfristigen Beziehungen praktikable Lösungen erarbeitet werden.

 

 

Wie kann eine erfolgreiche Etablierung gelingen?

Eine digitale DNA sollte zu Beginn der Denk- und Herangehensweise in Unternehmen aufgebaut werden. Unternehmen müssen sich darüber klar werden, was genau sie verändern wollen und wie die Digitalisierung dabei unterstützen könnte. Dieser Prozess kann über mehrere Jahre andauern und das Scheitern sollte Unternehmen nicht an der Weiterverfolgung des digitalen Weges hindern. Um eine digitale DNA in einem Unternehmen etablieren zu können, kommt es auf eine durchdachte und gut vernetzte Kommunikation verschiedener Abteilungen und Akteure an. Außerdem sollte sich auf die digitale Unternehmenskultur und -strategie fokussiert werden, denn nur allumfassende Lösungen bieten eine Basis für den digitalen Wandel. Die folgende Grafik fasst dabei noch einmal die wichtigsten Schritte zusammen:

 

Bild: Pixabay, Inhalte aus von Macronomy  und Capgemini-Studie

 

Der digitale Wandel bewegt also viele Branchen zum Umdenken ihrer bisherigen betrieblichen Prozesse. Wer in dieser Situation den neuen Umgang mit Daten erlernt und beherrscht, gewinnt Erkenntnisse und schafft sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Dabei sollte das Unternehmen intern gemeinsam an Lösungen arbeiten und alle Mitarbeiter in die Schaffung der digitalen DNA einbeziehen. Der Mehrwert der  IT- Informationen unterstützt ein zukunftsorientiertes Handeln und eine Verbesserung der Kundenerfahrungen. Letztendlich geht es im Kern jeder Zelle eines Unternehmens darum, die Kunden langfristig an ein Unternehmen zu binden und ihre Bedürfnisse zufrieden stellen zu können. Unternehmen, die mithilfe der Etablierung einer digitalen DNA ein umfassendens und langfristiges Kundenerlebnis schaffen, werden erfolgreich sein.

 

 

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