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Adaptive Web (Teil2) – Wie nutze ich kollektive Intelligenz?

23.02.2012 | Kommentare
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Im ersten Beitrag gab es eine kurze Einführung zum Thema Adaptive Web. Lesen Sie im zweiten Teil unseres 3-teiligen Artikels alles über die Methodik von Adaptive Web. Sprich wie verwendet man die heuristische Parameter und Ergebnisse.

„Kunden die diesen Artikel wählten, kauften auch…“ – Die Idee, bei jedem Kauf gleich ein ganzes Bündel weiterer Produkte anzubieten, ist alt. In der Praxis funktionieren diese Versuche mehr  schlecht als recht. Mit dem „Adaptive Web“ bieten sich E-Commerce-Anbietern jetzt erheblich bessere Methoden, die Wünsche des Website-Besuchers zu erkennen und zu erfüllen.

Beim Adaptive Web werden gewisse Muster wie Klicks auf ein Bild, benutzte Suchanfragen, gelesene Texte und viele weitere Aktionen, aus denen sich Schlüsse ziehen lassen, von den Usern verwendet. Insgesamt 24 solcher heuristischer Parameter werden für die eigentliche Berechnung ausgewertet.

Aus den Verhaltensweisen sämtlicher Besucher einer Plattform, der (intelligenten Masse), lassen sich Profile  erstellen, die wiederum auf diejenigen Besucher der Seite angewandt werden, die ähnliche Muster zeigen. Das System erkennt selbständig, dass Kundinnen die sich in der Kategorie ‚Kleider’ für blaue Modelle interessieren, in der Regel auch in der Rubrik ‚Röcke’ nach dieser Farbe suchen. Die Sortierung und Präsentation der Bekleidung wird folglich auf die Bedürfnisse dieser Seitenbesucherin zugeschnitten. Trotzdem ist der Shop-Anbieter nach wie vor flexibel und kann weitere Kriterien – etwa aktuelle Bestseller – in die Präsentation der Ware einfließen lassen.

Sehr gut nutzbar sind die Vorteile des Adaptive Web auch bei klassischen Suchanfragen. Mit einer besseren Kenntnis der Kundenbedürfnisse führen auch die Ergebnisse in diesem Bereich zu einem angenehmeren Shopping-Erlebnis. Im weiteren Sinne gehören dazu auch Google-Anfragen, die an den Seitenbetreiber durchgereicht werden. Wer mit der Suche nach Surfbrettern auf der Seite des Outdoor-Spezialisten gelandet ist, sollte im Idealfall dort mit entsprechenden Produkten begrüßt werden. Für solche „dynamischen Landing Pages“ ist in einem ersten Schritt noch nicht einmal eine Adaptive-Web-Technologie nötig. Eingebettet in ein solches System allerdings, lässt sich der Nutzen für Käufer wie Verkäufer jedoch erheblich steigern.

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