Monthly Archives: März 2012

Otto will Bezahlen mobil machen

23.03.2012 | Kommentare
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Yapital, so heißt das Bezahlsystem, das Otto 2013 in Deutschland starten möchte. Derzeit wird bereits fleißig mit Handelsunternehmen verhandelt, die mit Otto und seinem neuen Bezahldienst kooperieren sollen. Das System, das sich noch in der Entwicklungsphase befindet, soll den Kunden einerseits eine Online-Bezahlung ermöglichen, andererseits sollen sie damit auch direkt im Geschäft den zu zahlenden Betrag entrichten können.

Schon 2011 hat Otto den neuen Zahldienst beim Europäischen Patentamt registrieren lassen und macht damit ernst. Dabei wurde die neue Marke bereits in folgenden Bereichen geschützt:

  • Computersoftware für die Verarbeitung von elektronischen Zahlungen und den Geldtransfer von Dritten zu Dritten; Kreditkarten (mit Magnetkodierung); Authentisierungssoftware,
  • Kreditkarten (ohne Magnetkodierung),
  • Rechnungsabwicklung für elektronische Bestellsysteme, insbesondere im Internet,
  • Finanzdienstleistungen, insbesondere Abwicklung von Geldtransfers zwischen Dritten bei Erwerb von Produkten oder Dienstleistungen über das Internet; Abwicklung von Geldgeschäften mit Kreditkarten.

Ähnlich wie bei PayPal muss der Kunde zunächst ein Konto einrichten, um seine Produkte online bezahlen zu können. Zusätzlich können die Käufer im Laden mit diesem Dienst direkt ihre Schuld per Smartphone begleichen. Die bis dato erfolglosen Versuche ein solches System auf dem Markt zu etablieren, könnten also nun doch Realität werden. Parallel dazu veröffentlichte PayPal kürzlich ein mobiles Zahlsystem für das iPhone, das in Verbindung mit soft- und hardwaretechnischen Erweiterungen zu einem Kreditkartenleser wird. Dieses System ist vor allem an kleinere Unternehmen adressiert, bei denen daraus resultierend die Zahlungsabwicklung deutlich erleichtert werden soll.

Während Google letztes Jahr mit ihrem Bezahlsystem Google Wallet in einigen Testmärkten in den USA gestartet ist, wird der von Otto angebotene Dienst voraussichtlich erst 2013 in Deutschland verfügbar sein. Gleichzeitig plant der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zukünftig mit der Einführung von Kreditkarten, die einen NFC-Chip enthalten, um den Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Mit Lesegeräten auf Seiten der Händler kann dann direkt Geld von den Funkkarten der Kunden abgebucht werden. Tests dazu werden derzeit in Niedersachsen bei einigen Edeka Filialen durchgeführt.

Wie der neue Bezahldienst von den Kunden angenommen wird, steht in den Sternen. Aber laut diverser Studien und der rasanten Verbreitung von Smartphones kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Methode langfristig etabliert. Und dann können wir in Zukunft die Geldbörse zuhause lassen.

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Die (elektronische) Rechnung, bitte!

21.03.2012 | Kommentare
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Laut einer Befragung des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und der Creditreform Consumer GmbH (CEG) werden elektronische Bezahlsysteme mehr an Bedeutung gewinnen. Auch wenn derzeit noch die klassische Rechnung als Bezahlung bevorzugt wird, sind die elektronischen Systeme wie PayPal ein immer beliebter werdendes Zahlungsinstrument.

Nutzten 2011 noch 40% die Rechnung bei ihrer Bezahlung, schrumpfte diese Zahl bei der Anfang 2012 durchgeführten Befragung auf 37%. Dies ist immer noch, wenn auch nur knapp, Platz 1 bei den bevorzugten Bezahlungsmöglichkeiten. Während die Zahl der Rechnung sank, konnten die elektronischen Verfahren zur Zahlung wie PayPal, ClickandBuy, sofortüberweisung.de und giropay zusammen 36% erreichen. Letztes Jahr hatten diese zum gleichen Zeitpunkt 10% weniger zu verzeichnen. Andere Bezahlungssysteme, wie die Kreditkarte oder die Vorauskasse mussten Prozentpunkte einbüßen. Das erst genannte sank zwar nur um 1 auf 14%, aber letzteres schon signifikanter von 13 auf 8%.

Was für Verbraucher beim Rechnungssystem vorteilhaft ist, ist für den Händler ein Nachteil. Es stellt ein risikobehaftetes Bezahlverfahren dar, da der Anbieter eine Vorleistung bietet. Deshalb empfiehlt Siebo Woydt (CEG-Geschäftsführer) die Durchführung einer Bonitätsprüfung. Nur so kann herausgefunden werden, ob der Einkäufer über ausreichende Bonität verfügt und damit einhergehend das Zahlungsausfallrisiko möglichst gering ist.

Vor allem Männer nutzen die elektronischen Zahlverfahren öfter als das weibliche Geschlecht (39% bei den Männern, 33% bei den Frauen). Auch die Kreditkarte wird eher von Männern bevorzugt (20% zu 9%). Die „altmodische“ Rechnung kann dagegen eher bei Frauen punkten. 44% von ihnen nutzen dieses System, bei Männern sind es 30%. Insgesamt ist aber zu beobachten, dass beiderseits ein klares Wachstum zu erkennen ist, wenn es um die moderneren Bezahlsysteme geht.

Im Vergleich der Altersklassen ist deutlich zu erkennen, dass die jüngere Generation bis 39 Jahre mehr Gebrauch von den elektronischen Bezahlverfahren macht (39%), die Älteren ab 40 den Kauf per Rechnung mit insgesamt 40% vorziehen. Aber gerade die Anzahl der Leute ab 40 Jahren nimmt zu, die die Bezahlung eines Produkts mit elektronischen Diensten mehr und mehr für sich entdecken. 2011 waren es noch 25% – 2012 sind es mittlerweile schon 34%. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Rechnung insgesamt gesehen an Bedeutung verliert. Letztes Jahr waren es noch 36% der bis 39-Jährigen, heute sind es nur noch 33%. Bei der Gruppe ab 40 sank die Prozentzahl von 43 auf 40.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die positive Entwicklung elektronischer Zahlungssysteme die Richtung für die Zukunft vorgibt. Die Erkenntnis vieler Anwender, dass elektronische Bezahlmöglichkeiten sicher, professionell und bequem sind, zeigt den Händlern, dass sie sich darauf vorbereiten müssen. Sie sollten deshalb nicht nur eine, sondern eine Reihe dieser elektronischen Bezahlvarianten anbieten, damit es nicht zu Kaufabbrüchen kommt. Nur so können in der Zukunft steigende Umsätze seitens der Händler erwartet und die Kunden zufriedengestellt werden.

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Pinterest – neuer Kanal für Shops und Unternehmen?

19.03.2012 | Kommentare
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Durch Social Media teilen wir mehr als nur Statusupdates. Wir teilen Momente, Inspirationen, Leidenschaften. Das neue soziale Netzwerk „Pinterest“ hilft dabei, diese zu bebildern. Obwohl Fotos innerhalb von Social Media mehr Interaktionen anstoßen als reiner Text, wurden sie bisher in den sozialen Netzwerken eher stiefmütterlich behandelt.

Profil-Seite bei Pinterest

 

Eigentlich ist Pinterest zwar noch im Beta-Status und nur über Invites zugänglich, aber mit vier Mio. Usern und einem rasant wachesndem Traffic in den vergangenen sechs Monaten ist Pinterest schon jetzt unter den Top Ten der sozialen Netzwerke und dennoch in Deutschland weitgehend unbekannt.

Pinterest ist deshalb so faszinierend, weil es einerseits als erste Plattform das Medium Foto (und auch Videos) als Persönlichkeitssumme aus visuellen Eindrücken inszeniert, teilbar und interaktiv macht. Andererseits  bietet es für Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Selbstvermarktung und SEO.

Darüber hinaus ist die Bedienung echt einfach – von jeder Seite kann man über den Browser oder über eine App Material pinnen.

How to Pin

Zunächst kann man ein bereits registriertes Mitglied um eine Einladung bitten, oder beantragt eine solche direkt auf pinterest.com.

Sobald man eine Einladung erhalten hat, loggt man sich ein – dazu gibt es auch die Möglichkeiten einen Facebook- oder Twitter-Account zu nutzen.

Nach der Anmeldung werden verschiedene Kategorien zur Auswahl angeboten, denen man seinen Interessen entsprechend folgen kann. Über eine Suche können aber auch später noch „Boards“ gefunden werden, die zu den eigenen Interessen passen.

Danach kann man anfangen, Fotos und Videos an seine Board (die wie Ordner funktionieren) zu „pinnen“. Dazu können entweder Bilder oder Videos, die auf anderen Seiten gefunden wurden gepinnt, eigenes Material upgeloadet oder die Pins anderer User repinnt werden.

Wenn man mit der Maus über ein Bild fährt, wird am oberen Rand die „Repin“-Option angezeigt. Alternativ kann auch „Like“ geklickt oder direkt kommentiert werden.

Meine "geliebten" Produkte bei Pinterest

 

Pinterest und Unternehmen

Dass Pinterest an mancher Stelle als Netzwerk für Frauen mit Modespleen verschrien ist, wird den Möglichkeiten für Unternehmen in keinster Weise gerecht.

Es ist wahr, dass die Mehrzahl der US-Nutzer (ca. 70%) weiblich ist. In Deutschland sieht das aber bisher ganz anders aus.

Zwar sollten auch auf Pinterest Kommentare moderiert werden, sonst ist Pinterest aber hauptsächlich durch Push-Kommunikation geprägt. Es geht bei Pinterest in erster Linie um ein visuelles Selbstportrait und um Themen.

Es heißt nicht umsonst „Pin what you know and love“. Außergewöhnliche, ansprechende, schöne, witzige, eigenartige oder persönliche Fotos sind gefragt und keine 0-8-15 – Corporate-Bilder.

Für Interaktionen über das normale Pinnen hinaus gibt es viele Möglichkeiten. Beispielsweise könnten die User aufgerufen werden, ein Foto mit einem Produkt des eigenen Unternehmens zu pinnen.

Der enorme Pluspunkt von Pinterest für Unternehmen besteht einerseits in den SEO Optionen und andererseits in einem potentiellen Nutzen zum E-Commerce ohne ein zu aufdringliches Anpreisen.

Diese beiden Punkte sind durch die Funktionsweise von Pinterest miteinander verbunden. Wichtig ist, dass trotz aller SEO-Anstrengungen die Höflichkeits- und Relevanzregeln beachtet werden. So sollte beispielsweise nicht nur von einer Quelle pinnen, sondern unterschiedliche Quellen nutzen. Repins von Material von anderen ist erwünscht und baut außerdem das eigene Netzwerk und Beziehungen auf.

Außerdem sollte man das eigene Profil pflegen und möglichst originell sein. Also: nicht unbedingt die Default-Boards behalten, sondern viele spezielle eigene Boards kreieren.

Bleibt da noch das Problem mit dem Urheberschutz. Da es oft zu Streitigkeiten kommt, wenn geschützte Inhalte  insbesondere Bilder in sozialen Netzwerken geteilt werden, will ich an dieser Stelle auf einen Blog Post eines Anwaltes verweisen, der sich sehr ausführlich dem Problem annimmt.

Im Moment haben sich bisher wenige deutsche Unternehmen vorgewagt und eine eigene Seite bei Pinterest angelegt. Einige habe ich aber dennoch schon gefunden. Besonders Hotels und Touristikunternehmen zeigen, was sie bieten aber auch einige kleine (Lifestyle-) Shops sind zu finden. Hier ein paar Beispiele, die zeigen, wie das aussehen kann.

Pinterest und die Touristikbranche:

Städtetrips Bilder -Pinterest-Seite von Best Western Hotels

 

Pinterestseite von HSR (Hotelbuchungs Portal)

 Onlineshops bei Pinterest:

Unternehmensseite von avocadostore.de

Unternehmensseite von audible.de Hörbuch-Portal

Zum Weiterlesen: http://www.webathleten.de/blog/social-media/20-beispiele-fuer-deutsche-pinterest-unternehmensprofile/

http://www.smo-handbuch.de/00291/pinterest-als-shopbetreiber-richtig-einsetzen/

 

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Was ist So-Lo-Mo-Commerce? und noch viel mehr – CeBit 2012 Review

16.03.2012 | Kommentare
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Auch in diesem Jahr ließ die CeBit die Puppen (Roboter) tanzen

Die CeBIT war in den letzten Jahren immer mehr in der Kritik. Vieles mussten sich die Veranstalter anhören. Die sinkenden Besucher- und Ausstellerzahlen wurden als Indiz genommen, dass sich die Messe überlebt hat. Die Konsumenten orientierten Ausstellungen IFA in Berlin, die Consumer Electronics Show in Las Vegas und nicht zuletzt der Mobile World Congress in Barcelona kurz vorher scheinen der „alten“ CeBit den Rang abzulaufen. CeBIT war gestern. IT-Profis und Experten treffen sich jetzt auf Roadshows und Hausmessen, das war der allgemeine Tenor.

Nach Jahren der Stagnation hat sich die CeBIT wieder etwas erholt und gilt nach wie vor als die wichtigste Veranstaltung für IT-Profis.

Einen Dämpfer mussten die Messemacher in Hannover bei den Besucherzahlen einstecken. Die CeBIT 2012 zählte lediglich 312.000 Besucher und damit 27.000 weniger Gäste als im Vorjahr. Der Streik im Nahverkehr trug sicher dazu bei.

Trotz aller in Teilen auch berechtigter Kritik. Für den Hightech-Standort Deutschland ist die CeBIT nun mal das Beste, was wir haben. Seit 2011 hat sich die Veranstaltung wieder stabilisiert und es geht langsam aufwärts.

Auch die Heimanwender werden auf der CeBIT nicht mehr so mit tollen Produktneuheiten verwöhnt wie früher. Die neusten Hardware Premieren werden schon meist, wie oben erwähnt, auf den anderen Messen abgeräumt.

Die Messe ist kleiner geworden. Man könnte auch sagen, sie hat sich gesundgeschrumpft. Für Profis und Geschäftsleute ist sie aber immer noch das wichtigste Branchenereignis des Jahres.

Surface-Lösungen für den Handel

Mehr online auf der CeBIT?  Warum nicht

Allerdings werden sich die Veranstalter etwas einfallen lassen müssen, um die verhalten positive Entwicklung halten zu können. Sie könnten beispielsweise versuchen, denjenigen, die keine Möglichkeit haben, nach Hannover zu kommen oder nicht 5 Tage auf der Messe sind, eine Plattform zu bieten. Denkbar wäre eine Art CeBIT online. Erste Ansätze dazu gibt es ja schon, beispielsweise mit Web TV-Formaten wie den Live-Video-Streams von der Eröffnungsveranstaltung und großen Pressekonferenzen oder von der CeBit Webciety. Diese Angebote sollte man noch deutlich ausbauen.

Active Selling Displays im Einsatz. Die Schaufenster zum Anfassen gab am Stand der Telekom zu bestaunen und zu berühren.

Alles an einem Tag sehen?

Das habe ich probiert und muss sagen das es nicht geht. Am nächten Tag taten mir zwar die Füße weh aber ich hatte nur ca. die Hälfte gesehen.  Meine Persönlichen Eindrücke waren das die Messe vorallem ein großes Branchentreffen ist, wobei nicht nur um geschäftliche sondern auch persönliche Kontakte geht.

Im Vorfeld gab es auch schon viel zu lesen auf dem Blog, über Themen und Beiträge auf der Messe. Diese haben wir natürlich uns auch live zeigen lassen aber seht selbst. Mein persönliches Best of von T-Systems Multimedia Solutions.

3D-Konfigurator B2B Lösungen am IBM Partnerstand

Am IBM Partnerstand ging es um  Smarter Commerce & 3D Konfigurator auf dem I-Pad.


 

Kanal-Egal Blogger Matthias Höfer auf der Webciety Bühne

 

 

 

 

 

Matthias Höfer E-Commerce Experte, Blogger & netter Kollege sprach in einer Podiumsdiskussion über das Trendthema Was ist `So-Lo-Mo`-Commerce? & Welche Potentiale bietet das Akronym „So(cial)-Lo(cal)-Mo(bile)“ für den E-Commerce.

 

 

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OTTO und T-Systems Multimedia Solutions veröffentlichen Trendbook eCommerce 2012

14.03.2012 | Kommentare
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Nach der erfolgreichen Premierenausgabe aus dem Vorjahr wurde eine komplett überarbeitete Neuauflage des Trendbook eCommerce 2012 durch die Agentur TrendONE, OTTO und T-Systems Multimedia Solutions erstellt. In zehn Kapiteln auf 120 Seiten werden von „Facebook-Commerce“ über “Future Couponing” bis hin zu „Influence Marketing“ die wichtigsten Segmente des eCommerce abgedeckt.

Die Grußworte stammen vom Vorstandsvorsitzenden der OTTO-Group, Dr. Rainer Hillebrand, und vom MMS-eCommerce-Experten Matthias Höfer  – auf Seite 7.

Das „Trendbook eCommerce 2012“ bietet eine fundierte Fachlektüre für Unternehmer und Entscheider, aber auch spannende Einblicke für Konsumenten, die sich schon heute für die Einkaufswelten von Morgen interessieren. Das PDF (kostenfreier Download) ist mit zahlreichen Verlinkungen auf Urheber der Trends, mit Kampagnen-Websites und Multimedia-Inhalten ein Wegweiser durch die aktuellen Neuerungen im eCommerce.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen Trendbooks!

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Mobile Commerce ist Männersache

9.03.2012 | Kommentare
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Mobile Commerce, in den letzten Jahren noch angezweifelt, ist aufgrund verschiedener Entwicklungen wie QR-/Barcode- Scanning, Location Based Service Applikationen oder Couponing auf dem aufsteigenden Ast. In Verbindung mit der mittlerweile gesteigerten Smartphone-Dichte und der hohen Verfügbarkeit der mobilen Netze machen diese Dienste das mobile Shoppen zu einem ernstzunehmenden Gegner des stationären Einzelhandels. Satte 13% shoppen zurzeit mobil (ein Jahr vorher noch 6%), der Großteil sind dabei männliche Einkäufer.

Gerade die Gruppe der 14- 28-Jährigen ist mit 21% am stärksten vertreten wenn es um mobiles Shopping geht. Im Vergleich der Geschlechter trennen sich Mann und Frau mit 21 zu 10%. Vor allem für das Einholen von Produktinformationen oder Vergleichen von Preisen wird das Smartphone in Benutzung genommen. 13% vergleichen Preise oder lesen Bewertungen. Beim Abrufen von Produktinfos werden Applikationen wie der Barcodescanner benutzt. 41% zeigen Interesse für diese Anwendung.

Location Based Alerts, die auf Präferenzen der Nutzer ausgerichtet werden können, werden von 32% genutzt. Stationäre Händler haben die Möglichkeit mobiles Couponing zu verwenden, um Kunden anzulocken. In der Gruppe der 14- bis 28-Jährigen, hat fast die Hälfte der Befragten schon einmal solch einen mobilen Rabattdienst in Anspruch genommen. Anders beim mobilen Bezahlen: Lediglich 18% können sich vorstellen den Dienst zu nutzen, da sie darin noch keinen Mehrwert sehen.

Allgemein gesehen steigt der elektronische Handel in die Höhe. Signifikante Zunahmen hinsichtlich des Umsatzes in den  Branchen Heim und Garten, sowie bei den Elektrowaren konnten in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 beobachtet werden. Gerade kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern schneiden im Vergleich zu den großen besser ab als zunächst erwartet.

Die Ausgaben im Internethandel stiegen in den letzten Monaten generell an. Dies begründet sich dadurch, dass mittlerweile immer mehr Frauen und Leute, die bis vor kurzem wenig im Web shoppen, den Kanal Internet für sich entdeckt haben. Auch für die ältere Generation ab 50 Jahren hat das Internet sich deutlich stärker zu einem zusätzlichen Einkaufsweg entwickelt. Somit bleibt also abzuwarten, ob Männer auch in Zukunft die treibende Kraft im mobilen Online-Handel bleiben oder ob Frauen aufholen und gleichziehen können bzw. die Männer sogar überholen.

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Get in Touch – Schaufenster zum Anfassen

6.03.2012 | Kommentare
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Actvie Selling Display Screenshot

Erfolgreicher verkaufen mit Schaufenstern zum Anfassen? Active Selling Displays bieten ganz neue Möglichkeiten am Point of Sale.


Wie gelingt es, Passanten in ein Ladengeschäft zu locken und in Kunden zu verwandeln?  Ganz einfach: indem sie schon vor dem Betreten des Geschäfts unübersehbar und unwiderstehlich auf Angebote aufmerksam gemacht und in eine Interaktion gebracht werden. Inzwischen sind wir es schon gewohnt Bildschirme anzufassen. Für Smartphone- und Tablet-PC-Benutzer ist es ganz selbstverständlich durch Gesten Bilder heranzuzoomen und in einen Einkaufskorb zu ziehen. Warum also nicht auch diese Technik im Schaufenster einsetzen?

Einfache Poster oder sperrige Aufsteller genügen hier oft nicht und können sogar den Blick ins Schaufenster verstellen. Mit einem „Active Selling Display“ macht man dagegen aus statischen Schaufenster eine interaktive, dynamische und hochemotionale Informations- und Werbefläche, die Passanten magisch anzieht und in das Geschäft locken soll. Eine kapazitative Folie, die von innen auf dem Schaufenster verklebt wird, ermöglicht Passanten Multitouch-Aktionen auf der Fensterscheibe. Diese Aktionen lösen wiederum die Anzeige des bereitgestellten Inhalts auf einem separaten Display aus.

Das Konzept bietet viele Vorteile:

  • vollkommen neue, überraschende und emotionale Art der Kundenansprache
  • Informationen bereits außerhalb des Geschäfts ganz einfach per Multitouch-Display abrufen
  • zusätzliche, attraktive Werbeflächen für Angebote
  • Nutzen für Kampagnen z.B. Gewinnspiele und Coupon-Aktionen
  • durch QR-Codes können über Smartphone weitere Informationen abgerufen werden , z.B. Kundenbewertungen, Videos etc.

    Actvie Selling Display Screenshot

    Actvie Selling Display Beispiel

Auf der CeBit 2012 kann man Active Selling Displays hautnah erleben. Mein Tipp: einfach in Halle 4 am Stand D26 vorbeischauen und ausprobieren.

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Otto mit neuem Konzept gegen Zalando

4.03.2012 | Kommentare
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Das Berliner Unternehmen Zalando kennen mittlerweile 85% der Deutschen. Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung können Kunden neben Modeartikel auch Kosmetik oder Wohnaccessoires bestellen. Um die wachsende Anzahl der Kunden zu bewältigen, ist Zalando kürzlich in neue Geschäftsräume im Berliner Prenzlauer Berg gezogen. Außerdem ist ein neues Auslieferungszentrum in Erfurt im Aufbau um den steigenden benötigten Lagerkapazitäten zu trotzen. Um mit den Berlinern mitzuhalten, möchte sich nun auch das Hamburger Unternehmen Otto neu erfinden. Der 60 Jahre alte Versandhändler versucht mit neuem Konzept Zalando intensiver zu konkurrieren.

Ulrike Abratis, Sprecherin von Otto meint, dass es für Distanzhändler darauf ankommen wird unterschiedliche Kommunikationswege zu nutzen und diese gleichzeitig optimal miteinander zu vereinigen. Und genau das versucht Otto u.a. mit der Aktivität in verschiedenen sozialen Netzwerken umzusetzen. Außerdem hat Otto einen Blog namens „Two-for-Fashion“ aufgesetzt, in dem aktuelle Trends der Modewelt nachgelesen werden können.

Desweiteren soll den Kunden ein gesteigertes emotionales, physisches und soziales Shopping-Erlebnis geboten werden. Bspw. soll es die „virtuelle Anprobe“ auf Facebook den Kunden ermöglichen, per Webcam die Kleidung interaktiv anzuprobieren und mit den Freunden zu teilen, um so auf deren Empfehlungen besser zu reagieren.

Wie auch immer, ein Anprobieren der Kleidungsstücke funktioniert immer noch am Besten in einem stationären Geschäft. Gerade deswegen glauben Internetexperten, dass ein Comeback der stationären Händler parallel zur Online-Welt unumgänglich ist. Und genau hier hat Otto die Nase vorn, da das Unternehmen bereits „Offline-“Läden betreibt. Zumindest bis jetzt, denn gestern habe ich in Berlin Mitte den neuen Pop-Up Store von Zalando entdeckt.

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Mobile auf dem langsamen Weg zur Masse

1.03.2012 | Kommentare
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Inzwischen besitzen knapp 24 Prozent der deutschen Bevölkerung ein Smartphone und „nur“ fünf Prozent einen Tablet. Da gibt es noch Potenzial nach oben und der Wachstumstrend soll sich fortsetzen, wenn es nach der Studie geht, denn in den nächsten zwölf Monaten soll sich die Zahl der Tablet-Besitzer dann voraussichtlich verdoppeln.

Initiative D21

Die Initiative ist ein Verein und branchenübergreifendes Netzwerk von Unternehmen „mit engem Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien“ mit über 200 Mitgliedsunternehmen. Die Studie „Mobile Internetnutzung – Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft?“ wurde durchgeführt von TNS Infratest und unterstützt durch die Huawei Technologies Germany. Während der Studie wurden 1.005 Telefoninterviews durchgeführt. Die Untersuchungen  sind in der Vergangenheit durch eher optimistische Prognosen aufgefallen.

Ergebnisse

Laut Studie surfen 26 Prozent der Deutschen schon mobil im Netz. Knapp 40 Prozent davon würden deutlich häufiger unterwegs online gehen, wenn die Geschwindigkeiten höher wären. 43 Prozent der Befragten können sich sogar vorstellen, das Internet nur über einen mobilen Zugang zu nutzen. Diese Nutzer würden dann also wohl auch sehr intensiv mobil einkaufen.

Was muss der Webshop mobil leisten?

Händler sollen sich somit darauf einrichten, ihre Webshops in naher Zukunft auch mobil optimal zu gestalten. Und das heißt möglichst einfach. Noch einfacher als den klassischen Webshop.

Händler müssen sich dabei noch deutlicher auf die Wünsche der Kunden fokussieren. Es macht bei der Planung wenig Sinn, eine lange Liste von Anforderungen an zu definieren. Die Ergebnisse sind dann häufig ein komplexes Monster, dass eher den Vorstellungen von IT, Einkauf, Vertrieb und Marketing entsprechen, als den Wünschen der Kunden.

Stattdessen sollten sich die Anwendungen und Shops an der “Keep it simple”-Vorgabe von Vordenkern wie Steve Jobs orientieren. Ein mobiler Webshop sollte mit dem Anspruch der einfachen schnellen Handhabung und Performance entstehen auch wenn das heißt auf Features zu verzichten.

Zentrale Ergebnisse der Studie Mobile Internetnutzung Quelle: Initiative D21 

Die Ergebnisse im Detail:

 

Gerätebesitz und geplante Anschaffung
Mobil-
telefon
Desktop-
Computer
Note-
book
Smart-
phone
Tablet-
PC
Aktueller Besitz91,158,257,923,85
Gepl. Anschaffung21,77,211,38,94,4

 

Einfluss mobiler Endgeräte auf die allgemeine Internetnutzung
stark
gestiegen
leicht
gestiegen
gleich
geblieben
leicht
gesunken
stark
gesunken
Gesamt28,828,536,51,42,5

 

Mobile Internetnutzung
Gesamtnur Internetznutzer
Ja26,534,8
Nein73,565,2

 
Durchschnittliche Zahlungsbereitschaft für mobiles Internet

0 Euro1 bis 10 Euro11 bis 20 Euro21 bis 30 Euromehr als
30 Euro
Gesamt5,023,426,823,614,4

 

Internetnutzung über Endgeräte
kabel-
gebunden
WLAN/WIFI
zu Hause
WLAN/WIFI
unterwegs
mobiles
Internet
keine
Nutzung
Desktop-PC60,455,514,61,8
Notebook30,876,412,819,92,7
Tablet-PC91,835,436,61,9
Smartphone59,725,359,718,3

 
Nutzung von Anwendungen nach Verbindungsart

kabel-
gebunden
WLAN/WIFI
zu Hause
WLAN/WIFI
unterwegs
mobiles
Internet
E Mails45,957,76,817,0
Online einkaufen30,740,91,45,9
Soziale Netzwerke20,234,05,512,1
Film/Videos28,139,03,89,4
Themen suchen43,658,06,717,0
Nachrichten lesen36,451,86,717,2
Lokale Info-Dienste34,546,56,216,9
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