Monthly Archives: Februar 2012

Interaktiver Handel 2011: Größte Umsatzsteigerung seit Jahren

29.02.2012 | Kommentare
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Am gestrigen Tag stellte der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh)  im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz in Hamburg die Ergebnisse seiner Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2011“ vor.

Umsatzsteigerung auf 34 Milliarden Euro (+12,2 Prozent)

Der Erfolg des Interaktiven Handels, d.h. des Online- und Versandhandels, ist weiterhin ungeschlagen. Dieser Erfolgstrend wurde im Jahr 2011 durch ein neues Rekordwachstum auf 34 Milliarden Euro noch einmal bestätigt. Das Wachstum der Branche gegenüber dem Jahr 2010 war noch weit höher als in den Vorjahren und lag mit 12,2, Prozent erstmals seit Durchführung der Studie im zweistelligen Bereich.

Online-Geschäft schafft mittlerweile rund 64 Prozent des Branchenumsatzes

Das Onlinegeschäft machte im Jahr 2011 noch einmal einen gewaltigen Sprung: Allein von 2010 zu 2011 wurde im E-Commerce-Bereich eine Umsatzsteigerung von 3,4 Milliarden Euro auf 21,7 Milliarden Euro realisiert. Das entspricht einem prozentualen Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 18,5 Prozent. Damit wurde erstmalig die 20-Milliarden Euro- Grenze beim Umsatz mit Waren gesprengt.

Frauen sind die größten Umsatzträger für den Online- und Versandhandel

Bei der Kundenbetrachtung repräsentieren Frauen mit einem Anteil von rund 58 Prozent gegenüber den männlichen Kunden mit einem Anteil von rund 42 Prozent das starke Versandhandels-Geschlecht. Sie stehen für einen Jahresumsatz von 19,8 Milliarden Euro. Männliche Kunden bringen es auf rund zwei Drittel davon: auf 14,2 Milliarden Euro. Die Damen generieren zudem die meisten Umsätze durch eindeutig größere Warenkörbe als die Herren.

Jeweils drei Sparten als große Gewinner in der Steigerung der Gesamtumsätze und Online-Umsätze

Im Jahr 2011 gab es drei eindeutige Sparten-Gewinner die ihre Gesamtumsätze im zweistelligen Bereich steigerten. Auf Platz eins rangieren die Stationärhändler, die zusätzlich in den Interaktiven Handel im Netz oder per Katalog eingestiegen sind. Sie legten 2011 gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent zu, gefolgt von den Apothekenversendern. Diese punkteten mit einem Wachstum um plus 35 Prozent. Auch die Internet-Pure-Player konnten ihr Geschäft um 31 Prozentpunkte ausbauen.

Mode mit Abstand die umsatzstärkste Warengruppe (12,82 Mrd. Euro)

Der größte Umsatzbringer im Interaktiven Handel waren auch im Jahr 2011 Bekleidung, Textilien und Schuhe. Deren Umsatzvolumen im Katalog- und Internet-Geschäft 2011 lag bei insgesamt 12,82 Milliarden Euro Umsatz. Dies entspricht einem Plus von einem Prozent zum Vorjahr. Platz zwei nehmen Medien, Bild- und Tonträger mit einem Plus von 11 Prozent zum Vorjahr mit 3,27 Milliarden Euro ein. An dritter Stelle rangieren Unterhaltungselektronik und E-Artikel mit 3,260 Milliarden Euro Umsatz. Dies entspricht einem Plus von erfreulichen 23 Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

Internet-Ausgaben der Deutschen bei fast 30 Mrd. Euro (Waren + dig. Dienstleistungen)

Im Jahr 2011 wurden nicht nur Waren im Wert von 21,7 Milliarden Euro geordert, sondern auch digitale Dienstleistungen wie Tickets für Veranstaltungen, Fahrkarten oder Entertainment im Wert von 8 Milliarden Euro (2010: 7 Mrd. Euro). Damit ergab sich 2011 für die Dienstleistungen eine Umsatzsteigerung von rund 14 Prozent. Betrachtet man die gesamten Ausgaben der Kunden im Internet 2011 kommt man auf die beachtliche Zahl von 29,7 Milliarden €. Das ist ein Gesamtanstieg für Online-Waren und Dienstleistungen von rund 17 Prozent zum Jahr 2010.

Kauf auf Rechnung weiterhin wichtigste Bezahlart, aber digitale Bezahlwege auf dem Vormarsch

Im Jahr 2011 war der Kauf auf Rechnung für die Kunden die beliebteste Zahlweise. Der Anteil lag hier bei 42 Prozent. Dennoch ist ein leichter Abfall gegenüber dem Vorjahr festzustellen, denn in 2012 kaufte noch ein Anteil von 51 über diesen Bezahlkanal. Dafür legten im vergangenen Jahr die digitalen Bezahlwege ordentlich zu. Mittlerweile 15 Prozent aller Bezahlungen erfolgt über diesen Kanal. Das entspricht 6 Prozent mehr als im
Vorjahr.

Zukunftsperspektive: Geschätztes Branchenwachstum von 7,4 Prozent in 2011 / Online wächst um 16,5 Prozent

Der Erfolg des Jahres 2011 wird sich auch im Jahr 2012 fortsetzen. Der bvh schätzt aktuell ein 7,4-prozentiges Umsatzwachstum beim Gesamtversandhandel. Das entspricht 36,5 Milliarden Euro. Das E-Commerce-Volumen wird 2012 voraussichtlich um 16,5 Prozent wachsen. Der bvh rechnet die Umsatzzahlen im reinen Online-Handel auf
25,3 Milliarden Euro hoch.

 Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2011“: Die mit Unterstützung durch die DHL Vertriebs GmbH & Co. OHG vorgenommene Untersuchung ist im vergangenen Jahr zum sechsten Mal vom Bielefelder Forschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) durchgeführt worden. Dafür wurden rund 30.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von über 14 Jahren von Januar bis Dezember 2011 zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z.B. im Bereich Downloads oder Ticketing) befragt.

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Smarter Commerce live erleben

27.02.2012 | Kommentare
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Vieles gibt es auch 2012 wieder auf der CeBIT zu entdecken! So auch die T-Systems Multimedia Solutions am Partnerstand der IBM mit spannenden E-Business Lösungen im Gepäck. Basierend auf dem IBM Smarter Commerce Ansatz werden wir eine Lösung in Form eines Commerce Showcase präsentieren, welcher das Zusammenspiel von Shop, Konfigurator und Beschaffungssystem aufzeigt.

Was ist IBM Smarter Commerce?

Darunter versteht IBM einen Beratungsansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette einens Unternehmens optimieren soll. Beginnend bei klassischen Commerce Themen wie Verkauf von Produkten und Leistungen über Multichannel Strategie bis zum auffinden von Reibungsverlusten und ineffizenten Prozessen in der Wertschöpfungskette.

mehr Infos zu Smarter Commerce: IBM Website

Unsere Showcase auf der CeBit 2012 :

  • Mit dem 3D-Konfigurator kann der Kunde problemlos und schnell einen Caravan nach seinen Wünschen um ausgewählte Produkte erweitern.
  • Mit Hilfe eines Sterling Commerce der IBM werden die optimalen Produkte zu bestmöglichen Preisen von verschiedenen Herstellern gewählt und zusammengestellt.
  • Der IBM WebSphere Commerce ermöglicht dem Kunden Produktinformationen einzuholen, Bestellungen auszulösen sowie den Bestellstatus abzurufen  – alles im Einklang mit dem Order Management.

Wo Sie den Showcase hautnah erleben können? Gemeinsam mit unserem Partner IBM in Halle 2 / Demopunkt 17 in der Commerce Zone.

Dazu ein Viedeo von Ralf Pechmann Leiter Geschäftsbereich Transaction Services bei T-Systems Multimedia Solutions im Gespräch mit IBM über die Herausforderungen in B2B Webshops sowie im E-Business.

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Seid net Zueinander

24.02.2012 | Kommentare
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Die weltweit größte Messe zur Informationstechnologie, die CeBit, steht vor der Tür. Dieses Jahr unter dem Motto Managing Trust.

Einfach nur Hardware reißt keinen mehr vom Hocker. Begeisterung entsteht bei Anwendungen oder Diensten, die das Internet nutzen. Doch dabei entstehen Datenspuren, die schwer zu kontrollieren sind. Wer ist noch Vertrauenswürdig, fragt deshalb die Cebit 2012.

In diesem Jahr setzen wir den Akzent auf das Thema Social Business. Die Strukturierung unternehmensinterner Kommunikationsprozesse, Wissensmanagement, Kollaboration und die zielgenaue Verwertung socialmediagenerierter Daten sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Mobile Lösungen unterstützen diese Entwicklung und erhöhen ihre Effizienz.

Diese drei Social Business Lösungen möchten gerne präsentieren:

Ihr Social Business ist unser Thema. Wir freuen uns darauf, Sie zu treffen!
Sie finden uns in der Webciety, der zentralen Plattform für businessorientierte Webanwendungen, 6. bis 10. März in Halle 6, Stand H26.

Weitere Infos: http://cebit.t-systems-mms.com/

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Adaptive Web (Teil2) – Wie nutze ich kollektive Intelligenz?

23.02.2012 | Kommentare
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Im ersten Beitrag gab es eine kurze Einführung zum Thema Adaptive Web. Lesen Sie im zweiten Teil unseres 3-teiligen Artikels alles über die Methodik von Adaptive Web. Sprich wie verwendet man die heuristische Parameter und Ergebnisse.

„Kunden die diesen Artikel wählten, kauften auch…“ – Die Idee, bei jedem Kauf gleich ein ganzes Bündel weiterer Produkte anzubieten, ist alt. In der Praxis funktionieren diese Versuche mehr  schlecht als recht. Mit dem „Adaptive Web“ bieten sich E-Commerce-Anbietern jetzt erheblich bessere Methoden, die Wünsche des Website-Besuchers zu erkennen und zu erfüllen.

Beim Adaptive Web werden gewisse Muster wie Klicks auf ein Bild, benutzte Suchanfragen, gelesene Texte und viele weitere Aktionen, aus denen sich Schlüsse ziehen lassen, von den Usern verwendet. Insgesamt 24 solcher heuristischer Parameter werden für die eigentliche Berechnung ausgewertet.

Aus den Verhaltensweisen sämtlicher Besucher einer Plattform, der (intelligenten Masse), lassen sich Profile  erstellen, die wiederum auf diejenigen Besucher der Seite angewandt werden, die ähnliche Muster zeigen. Das System erkennt selbständig, dass Kundinnen die sich in der Kategorie ‚Kleider’ für blaue Modelle interessieren, in der Regel auch in der Rubrik ‚Röcke’ nach dieser Farbe suchen. Die Sortierung und Präsentation der Bekleidung wird folglich auf die Bedürfnisse dieser Seitenbesucherin zugeschnitten. Trotzdem ist der Shop-Anbieter nach wie vor flexibel und kann weitere Kriterien – etwa aktuelle Bestseller – in die Präsentation der Ware einfließen lassen.

Sehr gut nutzbar sind die Vorteile des Adaptive Web auch bei klassischen Suchanfragen. Mit einer besseren Kenntnis der Kundenbedürfnisse führen auch die Ergebnisse in diesem Bereich zu einem angenehmeren Shopping-Erlebnis. Im weiteren Sinne gehören dazu auch Google-Anfragen, die an den Seitenbetreiber durchgereicht werden. Wer mit der Suche nach Surfbrettern auf der Seite des Outdoor-Spezialisten gelandet ist, sollte im Idealfall dort mit entsprechenden Produkten begrüßt werden. Für solche „dynamischen Landing Pages“ ist in einem ersten Schritt noch nicht einmal eine Adaptive-Web-Technologie nötig. Eingebettet in ein solches System allerdings, lässt sich der Nutzen für Käufer wie Verkäufer jedoch erheblich steigern.

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Schrei vor Glück! Die Zalando Story – Teil 1

20.02.2012 | Kommentare
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Was früher viele für unmöglich hielten, ist heute eine Erfolgsgeschichte: der Schuhhandel im Internet. „Schrei vor Glück!“ mit diesem Slogan startet Zalando 2008 eine einzigartige Erfolgsgeschichte und stellt heute eine Gefahr für den Einzelhandel dar, welcher sich zulange auf etablierte Geschäftsmodelle gestützt hat und nun schnellstmöglich eine Antwort finden muss.

Das Berliner Startup welches durch aggressive Werbemaßnahmen auffällt, erzielt mittlerweile Umsätze in Milliardenhöhe. Im Hintergrund sitzen bekannte Investoren, wie die Samwer Brüder, die in Zalando immense Beträge hineingesteckt haben. Außerdem stieg kürzlich der russische Investor DST ein und sicherte sich 4% der Anteile von Zalando. Wenn man sich die Investitionshistorie von DST anschaut, liegt der Verdacht nahe, dass Zalando in Richtung Börsengang steuert. Darüber wird seitens Zalando aber aktuell noch nicht nachgedacht, sondern eher über die nachhaltige Entwicklung des Ertragsmodells und z.B. die Senkung der Retourenquote.

Die beiden Gründer haben nach Angaben eines Freundes damals „einfach mal ausprobiert, ob das klappt mit dem Schuhverkauf im Internet“, obwohl diese Branche als eine der schwersten gilt. Das Kapital kam zum damaligen Zeitpunkt von den Samwer Brüdern, die mit Verkäufen von Internetunternehmen zu Multimillionären geworden sind. Für den Markennamen kombinierten die Brüder die Namen des größten Schuhversenders der USA, Zappos, und ihrer ersten Erfolgsfirma, Alando. Seit 2008 ging es dann steil bergauf. Mittlerweile hat sich Zalando zum Online-Schuhhandel schlechthin entwickelt und birgt auch für die Zukunft noch einiges an Potenzial. Der Schuhverkauf erzielte 2011 einen Umsatz von 8 Milliarden Euro, wobei bisher „nur“ 10% online umgesetzt wurden. Prognosen zufolge wird dieser Markt zukünftig zweistellig wachsen. Durch hohe Investitions- und Risikobereitschaft konnte Zalando viele Player dieser Branche verdrängen und jetzt, da sie an der Spitze dieser stehen, traut sich sowieso kein anderes Unternehmen mehr, einen Versuch ins Geschäft mit einzusteigen zu unternehmen. Andere Unternehmen hatten zwar ebenfalls Strategien für ein Modell, hatten aber auch schlichtweg Angst vor den hohen Rücklaufquoten.

Das Risiko hat sich bezahlt gemacht und Zalando zum heutigen Spitzenreiter der Online-Schuhbranche gekürt. Kaum einem klingt der Schrei aus der TV-Werbung nicht im Ohr.

Fortsetzung folgt …

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Schon mal was von Adaptive Web gehört?

16.02.2012 | Kommentare
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Adaptive Web

Adaptive Web„Kunden die diesen Artikel wählten, kauften auch…“ – Die Idee, bei jedem Kauf gleich ein ganzes Bündel weiterer Produkte anzubieten, ist alt. In der Praxis funktionieren diese Versuche mehr schlecht als recht. Mit dem „Adaptive Web“ bieten sich E-Commerce-Anbietern jetzt erheblich bessere Methoden, die Wünsche des Website-Besuchers zu erkennen und zu erfüllen.

Der Web-Anwender von heute erwartet personalisierte Erfahrungen. Der Besuch eines Shops muss ihm das Gefühl vermitteln, dass man seine Bedürfnisse kennt und mit Vorschlägen verbunden sein, die zu seinen Wünschen passen. Die Logik dahinter darf jedoch nicht plump sein: Empfehlungen, die nur auf dem Verhalten anderer Kunden beruhen, sind da zu wenig.

Der Trick des Adaptiven Webs besteht darin, dass die Verhaltensweisen der Nutzer auf Browser-Ebene ausgewertet und sinnvoll genutzt werden. Dabei geht es nicht um das individuelle Muster, sondern die kollektive Intelligenz der Gesamtheit der Seitenbesucher. Dementsprechend entsteht weder ein verfahrenstechnisches noch ein datenschutzrechtliches Problem, da individuelle Merkmale nicht gespeichert werden und damit nicht zuzuordnen sind. In die Analyse fließen Muster wie Klicks auf ein Bild, benutzte Suchanfragen, gelesene Texte und viele weitere Aktionen, aus denen sich Schlüsse ziehen lassen, ein. Insgesamt 24 solcher heuristischer Parameter werden für die eigentliche Berechnung ausgewertet. Es geht dabei nicht nur darum, einen Klickpfad zu analysieren und eine Empfehlung zu generieren, stattdessen kommt die kollektive Intelligenz zum Zug.

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Groupon schreibt rote Zahlen trotz Umsatzhoch

    14.02.2012 | Kommentare
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    Nach dem Gang an die Börse im November und der Diskussion über die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells fragt man sich ob Groupon trotz der positiven Umsatzentwicklung auch irgendwann Gewinn einfährt. Im vierten Quartal in 2011 konnte der Umsatz um signifikante 194% auf 506 Millionen Dollar (1,6 Milliarden gesamt in 2011) gesteigert werden. Nichtsdestotrotz sind die Zahlen im roten Bereich und dieses wird Investoren mittel- bis langfristig nicht befriedigen.

    43 Millionen Verlust im letzten Quartal 2011, obwohl viele mit einem Gewinn bei Groupon gerechnet haben. Grund dafür sind unter anderem die hohen Ausgaben für Marketing und Kundenbindung, die insgesamt 351 Millionen betragen. Immerhin eine Steigerung im Vergleich zu 2010. Damals musste das Unternehmen einen Verlust von 456 Millionen Dollar verbuchen.

    Die Quelle für den andauernden Verlust liegt nach Meinungen des Unternehmens in der zu schnellen Expansion. Der neue Verwaltungsstandort in der Schweiz und die Erweiterung des internationalen Geschäfts verursachten jüngst höhere Steuerzahlungen als erwartet (34,8 Millionen).

    Wie genau funktioniert eigentlich Groupon?

    Bei Groupon können Unternehmen Rabatt-Coupons für ihr Geschäft anbieten. Der Deal kommt zustande, wenn eine bestimmte Anzahl von Interessenten zuschlägt. Groupon behält eine Kommission, typischerweise rund die Hälfte des Gutschein-Werts. Das Unternehmen hat nach jüngsten Angaben insgesamt rund 142,9 Millionen registrierte Kunden – von denen mindestens 29,5 Millionen schon mindestens einmal bei einer Groupon-Rabattaktion mitgemacht haben.

    Negative Kritik findet sich im Web zuhauf. Viele Kritiker bezweifeln die Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle von Groupon & Co. So antworteten mehr als 42% der befragten Händler in einer Umfrage, dass sie nicht wieder mit Groupon zusammen arbeiten wollen. Ein Grund hierfür, die Rabatt-Aktionen sind für Händler teuer (weil rabattiert und dann noch fast die Hälfte an Groupon abzuführen) und bieten wenig langfristige Vorteile. Desweiteren sind ein Großteil der Kunden Schnäppchenjäger mit wenig Treue, bringen also den beteiligten Händlern keine langfristigen Vorteile.

    Im Rabattgeschäft ist Groupon globaler Marktführer, wird aber von Rivalen wie LivingSocial bedrängt. Bei LivingSocial lag das Minus in 2011 bei 588 Millionen US-Dollar. Der deutsche Mitbewerber DailyDeal wurde vergangenes Jahr von Google für Schätzungsweise 150 bis 200 Millionen US-Dollar übernommen wurde.

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    Re-Commerce: Mit alten Sachen wird richtig Geschäft gemacht

    5.02.2012 | Kommentare
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    Der Verkauf von Gebrauchtem war lange Zeit was für den Flohmarkt. Auktionsplattformen wie Ebay übernahmen dieses Prinzip ins Internet und verdienten an den Transaktionsgebühren. Auch Amazon hat seit August 2011 so ein Trade-in-Programm gestartet und kauft seinen Kunden gebrauchte Bücher ab. Das läuft offenbar so erfolgreich, dass Amazon nun zunächst in den Staaten auch E-Reader, MP3-Player, und Handys wiederankauft. Dafür gibt’s eine Gutschrift auf das Kunden-Konto.

    Aus Alt mach Umsatz

    Re-Commerce (Recycling Commerce) nennt sich das Geschäftsmodell. Es gibt einige recht große Start-Ups wie z.B.  Flip4new, Rebuy, Momox und Wirkaufens. Der Grund warum diese Unternehmen im Moment so stark wachsen, liegt neben dem Privatkundengeschäft auch in der Zusammenarbeit mit  großen Partnern. Bei Rebuy gibt es eine Kooperation den Metro-Töchtern Media-Markt und Saturn. Otto wird seit kurzem von Wirkaufens.de unterstützt.
    Vor allem Konsumelektronik wie Handys, Digitalkameras, MP3 sowie Bücher, CDs und Videospiele werden von diesen Firmen gekauft. Der Grund warum die meisten Händler gegenwärtig ihren Schwerpunkt auf Elektronik setzten, ist die schnelle Umschlagsgeschwindigkeit der Artikel und das die Ware einfach auch international angeboten werden kann.

    Die Vorteile gegenüber dem Verkauf auf Beispielsweise Ebay sind beachtlich. Aufwändige Registrierungen, Gebühren, Auktions-Wartezeiten und das Kümmern um Beschreibungen und Fotos fallen komplett weg. Im Gegensatz zu Privatauktionen haben Käufer dann auch 12 Monate Garantie, Widerrufsrecht und bezahlen auch für verschiedene Produkte auch nur einmal Porto.

    So funktioniert Re-Commerce:

    Wer etwas verkaufen möchte, gibt auf einer Plattform in der Regel die Produktbezeichnung evtl. EAN-Code, sowie den Zustand des Artikels ein. Die Datenbank macht automatisch ein Preisangebot. Wenn der Verkäufer zustimmt, kann er die Ware oft sogar kostenfrei zusenden. Je nach Anbieter erhält er dann eine Gutschrift oder eine Überweisung. Die Gegenstände werden im Normalfall wiederaufgearbeitet (Refurbishing) und noch einmal verkauft.

    Dazu noch ein Interview, zum Thema, aus dem Blog Gründerszene mit dem Re-Buy Gründer Lawrence Leuschner über die Branche.

    Zum Weiterlesen:
    http://etailment.de/2012/re-commerce-das-geschaeft-mit-dem-gebrauchten-waechst
    http://www.deutsche-startups.de/2012/01/19/momox-umsatz-2011
    http://www.gruenderszene.de/interviews/rebuy-lawrence-leuschner

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    Webinar : Social Media im Kundenservice

    2.02.2012 | Kommentare
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    Mehrwert oder Kostentreiber? Social Media ist in aller Munde und wie bei jedem neuem Schlagwort, Hype und Trend kommen heiße Diskussionen zu diesen Themen auf.

    So auch bei sozialen Netzwerken. Überforderung, Angst und Potenzial sind nur drei Eigenschaften, die das Thema wesentlich beflügeln. Studien besagen, dass im Schnitt 26% von denjenigen, die schlechte Erfahrungen mit einem Unternehmen im Kundenservice gemacht haben, dies auch in sozialen Netzwerken kundgeben. Nehmen wir einmal eine durchschnittliche Kontaktbasis von rund 150, besitzten wir rund 25.000 Kontakte 2. Grades und rund 1,2 Mio. Kontakte 3. Grades – der Impact kann verheerend sein.

    Am Freitag, den 10. Februar von 10 bis 11 h widmet sich ein Webinar der T-Systems Multimedia Solutions diesem Thema. Anhand ihres Kunden T-Mobile Austria werden Risiken und Potenziale im Webinar „Social Media im Kundenservice – “ diskutiert. Das Webinar gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Kundenkommunikation, erläutert, wie Kunden künftig kommunizieren werden und wie die sozialen Medien Prozesse in Kundenserviceorganisationen beeinflussen werden.

    Praktisch veranschaulicht werden diese Entwicklungen am Beispiel der RightNow Support Community, die bei der T-Mobile Austria GmbH eingesetzt wird. Pia Kronqvist der T-Mobile Austria GmbH berichtet von der Implementierung von Social Media Features im Customer Service und gibt hilfreiche Tipps für all jene, die den Schritt ins Service 2.0 noch vor sich haben.

    Hier geht’s zur Anmeldung

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