Monthly Archives: Januar 2012

Media Markt vesagt bei SEO

    29.01.2012 | Kommentare
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    Der Verlust seit dem Launch des Media-Markt-Webshops ist gewaltig. Das hat nun eine Auswertung von Lead Digital hat den Shop mit der Analyse-Software des Berliner Anbieters Searchmetrics ergeben, die den Shop von Media Markt mit ihrer Software analysiert hat. Satte 42% Verlust musste Media Markt seit dem Beginn des Webshops verzeichnen.

    Immerhin wird der Verlust durch die TV- und Plakatwerbemaßnahmen in Grenzen gehalten, jedoch sollten seitens Media Markt deutlich weniger Besucher zu erwarten sein. Die Fehler sind zahlreich: keine Weiterleitung, fehlende Produktoptimierung oder auch unzureichende Detailinformationen über Produkte.

    So wird bspw. bei der mittlerweile nicht mehr geführten Sony PSP, die anfangs noch auf Rang 4 der Google-Liste erschien, auf eine leere Seite weitergeleitet, anstatt bspw. auf Filialen in der Umgebung zu verweisen, die das Produkt noch vorrätig haben. Ein weiteres Problem ist die Optimierung der Produkte. Zwar sind entsprechende Produktnamen im Seitentitel zu erkennen, aber der Kunde wird nicht auf die Möglichkeit zum Kauf aufgerufen. Der Seitentitel ist wichtig für das Ranking bei Google, da dieser angezeigt wird. Es wird deshalb geraten eine Integration à la „X-Box 360 kaufen“ durchzuführen. Neben den beiden aufgeführten Problempunkten ist schließlich anzumerken, dass nur wenige Informationen auf den Detailseiten der Produkte aufzufinden sind.

    Das Fazit von Lead Digital: Media Markt zeigt durch die genannten Probleme keine Eignung für einen SEO-optimierten Auftritt. Aufgrund der aufgeführten Probleme wurde mit ziemlicher Sicherheit viel ertragsmäßiger Traffic vergeudet. Als Grund für den schwachen Gesamteindruck beruft man sich bei Media Markt auf das noch junge Dasein im E-Commerce Geschäft, verspricht aber den Auftritt und die Auffindbarkeit laufend zu verbessern.

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    Lesenswert: Grau, grau, grau sind alle meine Kleider

    25.01.2012 | Kommentare
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    Samstag Mittag: Das Einkaufscenter in der Innenstadt ist überfüllt, die Menschenmassen und die Lautstärken gleichen der eines Rockkonzerts. Schreiende Kinder, Gedränge und Kundenschlangen, die bis zum Eingang des Geschäfts reichen. Überforderte Mitarbeiter, die durch Inkompetenz glänzen. Da bleibt man doch lieber zuhause auf der Couch und besucht den Shop von Amazon. Viel gemütlicher, kein Schlange stehen, kein Anprobieren, kein Geschrei und vor allem keine Öffnungszeiten.

    Der Gründer von Amazon, Jeff Bezos, wird im aktuellen Spiegel-Online Artikel „Grau, grau, grau sind alle meine Kleider“ als „Satan“ bezeichnet, weil er in den USA schon diverse „Offline“-Unternehmen in die Knie gezwungen hat. Freunde des E-Commerce nennen ihn aber auch einfach den „Messias“, der viele aus oben genannten Situationen befreit hat. Ein Segen, dieser Online Handel und wenn sich der Einzelhandel weiterhin so dämlich anstellt, hat Amazon bald nicht nur das Internet in der Tasche, sondern auch den ganzen Rest.

    In diesem Sinne … Old-School-offline-Shopping ist out, jetzt ist New-School-online-Shopping angesagt!

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    Kundenzufriedenheit: Musikhaus Thomann vor Amazon

      24.01.2012 | Kommentare
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      Anfang 2012 wurde die Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce: Deutschland Top Online-Shops“ des E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) zusammen mit dem Logistikunternehmen Hermes im Rahmen der Kundenzufriedenheit im Onlinehandel veröffentlicht. Es wurden dabei mehr als 10.000 Kunden von über 100 Internet Shops zu sieben verschiedenen Erfolgsfaktoren im Online-Handel befragt.

      Das Ergebnis zeigt, dass die wichtigsten dieser sieben Faktoren die Versandoptionen und die Lieferung oder auch die Benutzerfreundlichkeit für den Erfolg eines Shops im Internet darstellen. Der Führende der Rangliste ist nicht etwa ein großes Unternehmen, sondern das Musikhaus Thomann, das sich auf Artikel rund um die Musik spezialisiert hat. Platz 2 und 3 nehmen der Online-Riese Amazon und der Spielzeuganbieter Playmobil ein.

      Bei der Studie lag der Fokus auf den sieben Kategorien Gestaltung der Website, Benutzerfreundlichkeit, das Sortiment, die Versandoptionen, der Service, das Preisniveau und die Bezahlverfahren. Neben der Zufriedenheit mit den einzelnen Faktoren spielt aber hauptsächlich das Vorhandensein von treuen Kunden eine wichtige Rolle. Anderen Meinungen zufolge entsteht ein Wettbewerbsvorteil durch einen funktionierenden Logistikservice, der sich wiederum positiv auf die Kundenbindung auswirkt. Eine verspätete Lieferung oder der Erhalt eines falschen Produkts bewirken für zukünftige Bestellungen vermutlich die Bevorzugung eines Konkurrenten.

      Für die Studie wurde ein Index für die Kundenbindung erarbeitet, welcher die Einstellungen der Kunden anhand drei Kriterien bewertet. Die Kriterien lauten Gesamtzufriedenheit, die Wahrscheinlichkeit der Wiederwahl des Shops, sowie die Bereitschaft für eine Weiterempfehlung. Die Wichtigkeit letzterer steigt mit dem Thema Social Media immer mehr und lässt auf das Vertrauen des Kunden in den Internet Shop schließen. Gleichzeitig repräsentiert eine solche Weiterempfehlungsbereitschaft einen bedeutenden Indikator für Folgekaufverhalten. Ein Viertel der Befragten wurde bereits durch eine Empfehlung auf einen Online Shop aufmerksam gemacht. Diese Bereitschaft für die Weiterempfehlung differiert jedoch auch in unterschiedlichen Bereichen: 45% der Konsumenten empfehlen Webshops aus den Bereichen Sport und Hobby, sowie Tierbedarf weiter. Immerhin ein Drittel gelangen auf Ratschlag von Bekannten, Freunden, usw. auf Online Shops der Gruppen Vollsortiment, Bücher und digitale Medien.

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      Positive Aussichten für Mobile Commerce

      17.01.2012 | Kommentare
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      Laut einer Studie des bvh (Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V.) im letzten Jahr können zukünftig positive Entwicklungen bzgl. des Themas Mobile Commerce prognostiziert werden. Der Verband befragte seine Mitglieder über die Erfahrungen und die Zukunft des Verkaufs über mobile Endgeräte.

      Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen betreibt aktuell eine mobile Plattform. Wiederum 90% davon nutzen die mobile Plattform bereits, um ihre Produkte an den Kunden zu bringen. 54% der Unternehmen stellen Informationen über ihre Produkte für potentielle Käufer zur Verfügung und ca. ein Drittel nutzt den Kanal für das Marketing. Außerdem findet Kundenservice bei einem Viertel der befragten Unternehmen Anwendung, gefolgt von der Nutzung mobiler Anwendungen zur Verbesserung standortorientierter Dienstleistungen bei 19%.

      Mobile Webseiten werden von über 70% der Befragten benutzt, iPad- und iPhone-Apps sind bei 40% im Gebrauch. Google’s Android ist auf dem vierten Rang mit 23% platziert.

      In Zukunft wollen sich 78% der Unternehmen mehr auf den Bereich Einkauf via Smartphone und Mobile Shop engagieren um ihre Kunden anzusprechen. Mehr als die Hälfte will sich erhöht dem Kundenservice (53%) widmen oder Marketing-Aktivitäten (51%) über den Mobilkanal durchführen.

      Auf Grundlage dieser Studie kann man sich bereits ein Bild darüber machen, wie wichtig Mobile Commerce in Zukunft für Unternehmen sein wird. Gerade durch die steigende Anzahl der mobilen Einkäufe über Smartphones setzt dieser anhaltende Trend ein Ausrufezeichen in Bereich E-Commerce.

       

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      Die Hälfte aller Online-Kunden sind während des Kaufs bei Facebook eingeloggt

      13.01.2012 | Kommentare
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      Eine neue US-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Hälfte der Besucher eines Online-Shops während des Kaufs auch bei Facebook eingeloggt ist. Online-Händler können vor diesem Hintergrund ihren Umsatz erhöhen, wenn sie ihren Shop mit Daten von Facebook für ihre Besucher personalisieren.

      Der Branchenblog TechCrunch bezieht sich in einem Artikel auf eine Studie von Sociable Labs, der zur Folge 50 Prozent der Besucher von E-Commerce-Seiten bei Facebook eingeloggt sind. Im Rahmen der Studie wurden 456 Millionen Visits auf zwölf E-Commerce-Seiten untersucht.

      Screenshot http://store.levi.com/#store

      Ein schönes Beispiel für eine gelungene Integration und Kunden-Mehrwert liefert der FRIENDS STORE von Levi´s der zeigt, welche Jeans gerade angesagt sind und welche der eigenen Freunde sie mögen bzw. gekauft haben.

      Alter beim Social-Commerce Nebensache ?

      Dabei fanden die Macher der Studie heraus, dass das Alter nur eine untergeordnete Rolle dabei spiele, ob ein Nutzer bei Facebook eingeloggt sei oder nicht. So verzeichnen selbst Online-Shops, deren Kundenstamm sich aus Personen mittleren Alters rekrutiere, eine Rate von 40 Prozent, die zeitgleich bei Facebook eingeloggt seien.

      Was bedeutet das für den E-Commerce?

      Ein Facebook-Sprecher erklärte gegenüber TechCrunch, dass immer mehr Online-Shops soziale Features integrieren. Bereits 88 Prozent der Top 200 Online Händler  mit Facebook verbunden. Eine Facebook-Integration kann sich sicherlich für viele Online-Shops auszahlen und auch Kunden können von besseren Produktempfehlungen und für sie relevanteren Angeboten profitieren. Diese Funktion bietet einen erheblichen Mehrwert für den User gelten doch Empfehlungen von Freunden und Bekannten als besonders wichtig. Konsumenten, denen ihre Privatsphäre wichtig ist, werden der schönen, neuen Social-Commerce-Welt allerdings nicht ohne Grund kritisch gegenüber stehen. In wieweit die Ergebnisse auf deutsche Kunden übertragen werden können ist fraglich. Wahrscheinlich ist die deutsche Facebook-Nutzerschaft eher etwas jünger und macht sich auch wesentlich mehr Gedanken über Datenschutzthemen. So wird hier wohl meistens vor dem Besuch eines Shop auf ausloggen geklickt.

       

      Zum Weiterlesen:

      http://techcrunch.com/2011/11/22/ecommerce-logged-in/

      http://blog.xeit.ch/2011/11/social-commerce-50-prozent-der-besucher-eines-online-shops-sind-auch-bei-facebook-eingeloggt

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      Pampers frei Haus aus dem Netz? Abo-Commerce wird trendy!

      11.01.2012 | Kommentare
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      Junge Eltern haben viele kleinere und größere Ausgaben: Kinderwagen, Babyschale und Bettchen etc. und natürlich will man nur das Beste für die Kleinen. Leider ist das ja bekanntlich nicht immer die günstigere Variante. So auch bei Windeln. Eine Packung Pampers kostet im Laden zwischen 7 und 10 €, was in der Summe zu durchaus beachtlichen Kosten führt. Zudem muss man das Jumbo-Sparpaket mit samt Kinderwagen dann noch nach Hause bekommen – da wird es auch im Auto schnell eng. Amazon bietet seit kurzem einen Aboservice für Produkte des täglichen Bedarfs. Das ganze beschränkt sich nicht nur auf Windeln, sondern geht von Duschbad über Bürobedarf bis hin zu Kaffepads. Als Lockmittel gibt es 10% Rabatt sowie kostenlosen Versand. Für Pampers gab es extra nochmal 10% Preisnachlass. Also hab ich als frischgebackener Vater das ganze mal ausprobiert. Es ist echt so einfach wie der normale Onlineeinkauf, einfach den Lieferintervall zwischen 1 Woche und 6 Monaten eingestellt und die erste Lieferung geht auf die Reise.

      (Quelle: Amazon)

      Otto Normalverbraucher hat ja erst mal eine natürliche Abneigung gegen Abos, die man ewig nicht wieder losbekommt und diese lästigen Zeitungsvertreter an der Haustür. Daher ist das beste am Amazon-Model, dass man jederzeit pausieren oder stornieren kann. Aber Amazon hat die Abos nicht für sich gepachtet.

      Von Kosmetik über Obst  bis hin zu Steaks  gibt es viele Start-Ups, die es mit Abo-Commerce versuchen. Diese Beispiele zeigen das es hier ganz klar um einen Trend handelt, der als Geschäftsmodell sicher nicht nur für Startups interessant ist. Ich finde das in vielen Fällen super praktisch und es wird vor allem Leute ansprechen, die ohnehin viel online einkaufen und das (all)tägliche klingeln des Postmannes nicht müde sind. Auch aus Verkäufer-Sicht haben die  Abo-Systeme Vorteile. Da der Kunde immer wieder kauft, ohne dass er den Onlineshop wieder besucht, muss nicht so intensiv und permanent um Neukunden geworben werden. Windeln habe ich übrigens auch schon bei Windeln.de bestellt (ich wurde – wie so viele – mit einem 10€ Neukundenrabatt gelockt), aber mein bequemes Abo werde ich deswegen auch nicht wieder kündigen.

       

       Zum Weiterlesen:

      http://www.deutsche-startups.de/2011/05/24/abo-commerce-was-shopping-start-ups-vom-birchbox-lernen-koennen/

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